Der Nil und seine Kanäle sind seit der Antike bis heute der einzige Transportweg in Ägypten geblieben, sowohl für die bescheidensten Boote als auch für die prächtigen königlichen Schiffe. Darstellungen von Segel- und Ruderbooten waren in der ägyptischen Kunst allgegenwärtig. So benutzten der Sonnengott und seine Gefolgschaft Boote, um den Himmel zu durchqueren und das Jenseits zu erreichen. Vor dem Bau des Suezkanals wurden Gewürze mit Schiffen von Indien über das Rote Meer nach Ägypten transportiert. Dort wurden sie auf Kamele verladen, die bis ins Niltal getrieben wurden, und dann wieder auf Schiffe verladen. Zusammen mit anderen Waren wurden sie schließlich bis an die Küsten des Mittelmeers befördert. Heutzutage erfolgt der Warentransport trotz der Konkurrenz durch Eisenbahnen, Lastwagen und Flugzeuge immer noch mit Booten, die den Nil hinunterfahren. Das Foto zeigt eine Feluke, ein kleines, langes, leichtes und schmales Segelboot mit zwei nach vorne geneigten Masten. Das Segel, das Löcher aufweist und geflickt ist, bläht sich dennoch im Wind auf und ermöglicht es dem Boot, dem Flusslauf zu folgen. – 1984
Der Nil und seine Kanäle sind seit der Antike bis heute der einzige Transportweg in Ägypten geblieben, sowohl für die bescheidensten Boote als auch für die prächtigen königlichen Schiffe. Darstellungen von Segel- und Ruderbooten waren in der ägyptischen Kunst allgegenwärtig. So benutzten der Sonnengott und seine Gefolgschaft Boote, um den Himmel zu durchqueren und das Jenseits zu erreichen. Vor dem Bau des Suezkanals wurden Gewürze mit Schiffen von Indien über das Rote Meer nach Ägypten transportiert. Dort wurden sie auf Kamele verladen, die bis ins Niltal getrieben wurden, und dann wieder auf Schiffe verladen. Zusammen mit anderen Waren wurden sie schließlich bis an die Küsten des Mittelmeers befördert. Heutzutage erfolgt der Warentransport trotz der Konkurrenz durch Eisenbahnen, Lastwagen und Flugzeuge immer noch mit Booten, die den Nil hinunterfahren. Das Foto zeigt eine Feluke, ein kleines, langes, leichtes und schmales Segelboot mit zwei nach vorne geneigten Masten. Das Segel, das Löcher aufweist und geflickt ist, bläht sich dennoch im Wind auf und ermöglicht es dem Boot, dem Flusslauf zu folgen. – 1984