Dieser Mann mit dem leuchtend orangefarbenen Turban (Safa oder Pagri) hält ein Gewehr in der Hand. Es handelt sich um ein Torador, eine klassische indische Luntenschlossmuskete. Auffällig ist der geschwungene Kolben, der oft mit dekorativen Einlagen aus Elfenbein oder Knochen verziert ist. Diese Gewehre wurden vom 16. Jahrhundert bis weit in das 19. Jahrhundert hinein in Nord- und Zentralindien verwendet. Sie dienten sowohl dem Schutz als auch der Jagd auf Großwild. Die Läufe waren oft aufwendig ziseliert und die Schäfte bemalt oder mit kostbaren Materialien besetzt. – Khuri – 1990
Dieser Mann mit dem leuchtend orangefarbenen Turban (Safa oder Pagri) hält ein Gewehr in der Hand. Es handelt sich um ein Torador, eine klassische indische Luntenschlossmuskete. Auffällig ist der geschwungene Kolben, der oft mit dekorativen Einlagen aus Elfenbein oder Knochen verziert ist. Diese Gewehre wurden vom 16. Jahrhundert bis weit in das 19. Jahrhundert hinein in Nord- und Zentralindien verwendet. Sie dienten sowohl dem Schutz als auch der Jagd auf Großwild. Die Läufe waren oft aufwendig ziseliert und die Schäfte bemalt oder mit kostbaren Materialien besetzt. – Khuri – 1990