Die wohl bekannteste Anlage in Ranakpur ist der Adinath- Tempel aus dem 15. Jahrhundert, berühmt für seine raffinierte Architektur und den reichen skulpturalen Schmuck. Er ist der grösste Sakralbau des Jainimus, einer Religion, die von einem Zeitgenossen Buddhas gestiftet wurde und durch gute Taten Erlösung vom Kreislauf der Wiedergeburten in Aussicht stellt. Der Tempel besteht aus Dutzenden von «Kapellen» und Hunderten ziselierter Säulen, deren Ornamente immer wieder anders sind. Da Jainisten keine Lebewesen töten dürfen, sind sie Vegetarier. Der Mönch im Bild mahlt gelben Ocker; jeder Besucher hat Anrecht auf einen glückverheissenden Stirnfleck aus dieser Farbe. – 1990
Die wohl bekannteste Anlage in Ranakpur ist der Adinath- Tempel aus dem 15. Jahrhundert, berühmt für seine raffinierte Architektur und den reichen skulpturalen Schmuck. Er ist der grösste Sakralbau des Jainimus, einer Religion, die von einem Zeitgenossen Buddhas gestiftet wurde und durch gute Taten Erlösung vom Kreislauf der Wiedergeburten in Aussicht stellt. Der Tempel besteht aus Dutzenden von «Kapellen» und Hunderten ziselierter Säulen, deren Ornamente immer wieder anders sind. Da Jainisten keine Lebewesen töten dürfen, sind sie Vegetarier. Der Mönch im Bild mahlt gelben Ocker; jeder Besucher hat Anrecht auf einen glückverheissenden Stirnfleck aus dieser Farbe. – 1990