Eine außergewöhnliche Marmorschnitzerei aus dem Ranakpur-Jain-Tempel (auch Chaumukha-Tempel genannt) in Rajasthan, Indien. Es handelt sich um eine Darstellung von Parshvanatha, dem 23. Tirthankara (spiritueller Lehrer) der Jain-Religion. Charakteristisch für Parshvanatha ist die Haube aus Schlangenköpfen über seinem Haupt. Diese spezielle Schnitzerei wird oft als Nagdaman bezeichnet. Die Skulptur ist berühmt für ihre Komplexität: Sie zeigt Parshvanatha umgeben von einem dichten Geflecht aus 1008 ineinander verschlungenen Schlangen. Die Schwänze der Schlangen sind so kunstvoll miteinander verwoben, dass es fast unmöglich ist, ihren Anfang oder ihr Ende zu finden. Der Tempel wurde im 15. Jahrhundert erbaut und gilt als eines der bedeutendsten Meisterwerke der Jain-Architektur. Er ist vor allem für seine 1.444 individuell geschnitzten Marmorsäulen bekannt, von denen keine der anderen gleicht. – 1990
Eine außergewöhnliche Marmorschnitzerei aus dem Ranakpur-Jain-Tempel (auch Chaumukha-Tempel genannt) in Rajasthan, Indien. Es handelt sich um eine Darstellung von Parshvanatha, dem 23. Tirthankara (spiritueller Lehrer) der Jain-Religion. Charakteristisch für Parshvanatha ist die Haube aus Schlangenköpfen über seinem Haupt. Diese spezielle Schnitzerei wird oft als Nagdaman bezeichnet. Die Skulptur ist berühmt für ihre Komplexität: Sie zeigt Parshvanatha umgeben von einem dichten Geflecht aus 1008 ineinander verschlungenen Schlangen. Die Schwänze der Schlangen sind so kunstvoll miteinander verwoben, dass es fast unmöglich ist, ihren Anfang oder ihr Ende zu finden. Der Tempel wurde im 15. Jahrhundert erbaut und gilt als eines der bedeutendsten Meisterwerke der Jain-Architektur. Er ist vor allem für seine 1.444 individuell geschnitzten Marmorsäulen bekannt, von denen keine der anderen gleicht. – 1990