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Auf einer Felskuppe im Schatten des Huayna Picchu (im Hintergrund) thront die heilige Stadt Machu Picchu («satter Berg» in der Inkasprache), die im 15. Jahrhundert unter dem Inkaherrscher Pachacutec erbaut wurde. Sie gehört seit 1983 zum Welterbe der UNESCO und wurde 2007 von der NewOpenWorld Foundation zu einem der sieben neuen Weltwunder erklärt.
Kokopelli, der bucklige Flötenspieler von Galisteo (New Mexico, USA), gehört zum Pantheon der Pueblo-Indianer (präkolumbische Periode). Er erinnert auf seltsame Weise an Darstellungen aus anderen Weltgegenden, etwa dem antiken Griechenland. Aber wieso ist er bucklig? Die Frage bleibt offen.
Diese 24 cm hohe und 550 g schwere Goldstatuette stammt aus einem Inkagrab in der Nähe des 6336 m hohen Nevado Ausangate in der Region Cuzco in Peru (Museo Inka, Universidad nacional San Antonio de Abad, Cuzco).
Die Ruinen von Machu Picchu, hier vom Gipfel des Huayna Picchu aus fotografiert, waren während vier Jahrhunderten vergessen, bevor sie 1911 vom amerikanischen Archäologen und Forscher Hiram Bingham von der Yale University wiederentdeckt wurden.
Die Chavin- Kultur, die wir hauptsächlich durch ihre Steinhauerarbeiten kennen, gehört zur Entwicklungsepoche des vorkolumbischen Peru.
Eine Wand unter vorspringenden Felsen in Pizacoma, Departement Puno, ist mit Malereien geschmückt, die eine Vicuña-Jagdszene darstellen und etwa 10‘000 Jahre alt sein soll.
Merkmal der Chavin-Religion ist ein Kult zu Ehren des Kondors. Die sehr schematische Darstellung dieses Riesengeiers findet sich auch auf Steinplatten, die den Tempel der Chavin-Fundstätte in der Kordillere schmücken.
Im unterirdischen Chavin-Tempel haben die Archäologen Steinplatten mit den Umrissen des Pumas entdeckt, eines Gottes, der während der ganzen vorkolumbischen Epoche verehrt und gefürchtet war.
Die Felsmalereien von Pizacoma weisen unter anderem geometrische Zeichen auf, deren genaue Bedeutung noch unklar ist.
Eine Chavin-Tonfigur in der Form einer Fledermaus. (Sammlung W. Pelloni, Lima.)
Relief aus getrocknetem Lehm (adobe) der Huaca Esmeralda in der Nähe der Stadt Trujillo.
Die «Kanne des Abschiedstrunkes», ursprünglich von Chavin-Handwerkern geschaffen, wurde in Südamerika noch bis zur Ankunft der Spanier benützt. Das Gefäss ist mit der Gravur eines stark stilisierten Kondors geschmückt. (Sammlung W. Pelloni, Lima.)
Die Nazca-Kultur, die sich zu Beginn unserer Zeitrechnung im Süden Perus entwickelte, hat den Archäologen zahlreiche, mit farbigen Zeichnungen bedeckte Töpfereien von aussergewöhnlicher Qualität hinterlassen. (Sammlung W. Pelloni, Lima.)
Den Mochica- Töpfern verdanken wir eine grosse Zahl Porträtgefässe von packendem Realismus. (Sammlung W. Pelloni, Lima.)
Die Paracas-Weber, die vor mehr als 2000 Jahren an der peruanischen Südküste lebten, stellten eigenartig schöne, mit symbolischen Mustern bedeckte Stoffe her. (Museo antropológico, Lima.)
Die vorkolumbischen Völker bearbeiteten viel Gold, das bei ihnen einen symbolischen Wert hatte. Sie stellten daraus Ritualgegenständ her, wie dieses Opfermesser oder Tumi. Privatsammlung
Unter den Nazca-Wüstenzeichnungen erkennen wir eine gewaltige Spinne. Die Bedeutung dieser phantastischen Figuren ist noch ungeklärt; die einen Archäologen bringen sie in einen Zusammenhang mit der Astronomie der alten Völker, andere halten sie für eigentliche Kultstätten.
In der Wüste an der Südküste erkennt man aus der Luft seltsame Zeichnungen von gigantischen Ausmassen, die den Nazca zugeschrieben werden. Eine stellt einen riesigen Kondor dar. Die hellen Linien erzielte man dadurch, dass man die dünne braune, eisenoxydreiche Erdschicht von der gelblichsandigen Unterlage abhob und neben den so freigelegten schmalen Gräben aufschichtete.
Am Abhang des Sandhügels, der sich hinter der Bucht von Paracas erhebt, bemerkt man ein seltsames Gebilde, dem die Archäologen den Namen «Kandelaber» (Kerzenleuchter) gegeben haben.
Cuzco, die Hauptstadt des Inkareiches, wurde von einer gewaltigen Festung, Sacsayhuamán genannt, bestehend aus drei dicken, nach innen und aussen wie Sägezähne gezackten Mauern beschützt. Jede der Mauern ist fast zehn Meter hoch. - 1969
Die terrassenförmig gestuften Anbauflächen an den steilen Hängen der Sierra erlaubten eine rationelle Nutzung des Bodens. In Moray, Departement Cuzco, sind sie kreisrund angelegt; hier wurde vermutlich Koka gepflanzt.
In der Inka-Architektur wurden grosse und kleinere Steinblöcke mit unglaublicher Präzision ineinandergefügt. Diese «polygonale» Bauweise diente zur Errichtung zahlreicher Wehrmauern. Ein eindrückliches Beispiel finden wir in Limatambo, Departement Cuzco.
Über die ganze Andenkette verstreut findet man Inkakultstätten. Die Bäder von Tambo Machay bei Cuzco zeugen von der Bedeutung des Wassers im materiellen und geistigen Leben der Eingeborenen.
Machu Picchu, die Heilige Stadt, die die Inka der Sonne weihten, wurde erst im Jahre 1911 entdeckt. Sie liegt in der Andenkordillere nördlich von Cuzco in einer Höhe von 3000 Metern.
Andenes, terrassenförmige Äcker der Inkazeit bei Pisac, Departement Cuzco.
Die Ruinen von Machu Picchu werden von einem Hügel überragt, auf dessen Gipfel ein aus einem einzigen Granitblock gehauenes Monument steht. Das ist der Intihuatana, der «Stein, wo man die Sonne festmacht». Es handelt sich zweifellos um eine Kultstätte. - 1969
In dieser geheimnisvollen Stadt der präkolumbianischen Götter, dem «achten Weltwunder», standen «Kapellen» eines esoterischen Kultes an der Stelle, wo sich heute das Intihuatana erhebt. An dieser steinernen Sonnenuhr fesselte der Hohepriester Willac Umu anläßlich der Sonnenwende mit einer Goldkette symbolisch die Sonne ... den Sonnenvater der Inkas.
Auf 3500 m ü. M. dominiert die zyklopische Festung von Sacsayhuaman die Stadt Cuzco. Mit ihren drei monolithischen Festungswällen in Form von Sägezähnen stellt diese «Maginotlinie» der Inkas «die Pyramiden am Nil in den Schatten ... » (Tirso de Molina, 1583- 1648). Einige dieser wie Edelsteine von unbekannten und großartigen Juwelieren gesetzten Blöcke dieses Riesenpuzzles sind 9 Meter hoch, 4 Meter dick und mehr als 350 Tonnen schwer!
Der imposante Eingang zu diesem Palast in Ollantaytambo erweckt Staunen. Zweifellos dienten die steinernen Zapfen an dem unglaublichen «Würfelspiel» der Inkas dazu, die gigantischen Monolithen an ihren Platz zu heben und lückenlos aneinanderzufügen.
Wandmalereien von Mazo Cruz, 4500 m ü. M. (Departement Puno, Peru). Welcher Champollion wird die 7000 bis 10 000 Jahre alten Wandfresken des «beschriebenen Steins» in den heiligen Höhlen von Kelkatani je deuten können? Die Tänze der mit einem Federkranz geschmückten Jäger wurden mit roter Ockerfarbe auf eine Granitfläche von 26 auf 6 m gemalt und zeugen von einer geheimnisvollen Hochland-Zivilisation.
Wie ein «Jerusalem» der Anden erhebt sich in der Cordillera Blanca auf 3200 m die archäologische Stätte von Chavín de Huantar. Hier wurden seltsame gravierte Stelen ausgegraben. Diese Stele zeigt einen Hohenpriester-Gott eines magisch-religiösen Kultes, unter dessen Einfluß das ganze alte Peru um 2000 v. Chr. stand. Die Figur trägt ein Zepter, Haare und Gürtel sind aus Schlangen. Die meisten dieser eigenartigen Darstellungen von Chavín haben auch Flügel; Reißzähne, Katzenkrallen oder Raubvogelklauen sind charakteristische Merkmale. (Höhe der Stele: 78 cm, Breite 70 cm.)
Bunter Grab-manto einer der 429 fürstlichen Mumien von Paracas-Necrópolis aus dem ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Aus der unvergleichlichen Textilkunst der Weber- und Stickerinnen geht überdeutlich hervor, wie tief verwurzelt der Kult der Kopftrophäen und Schrumpfköpfe war, die als Brustharnisch und Anhänger getragen wurden. (Museo Nacional de Antropología y Arqueología, Lima, Peru)
Der «mäanderförmige», ein Kilometer lange Kanal von Cumbe Mayo wurde in der Vor-Inka-Zeit in den bloßen Stein gehauen, um die Strömungsgeschwindigkeit des Wassers zu verringern. Tunnels, symbolische Inschriften, Sitzplätze und Opfertische vervollkommnen dieses Kunstwerk der Wasserführung, das auf einer Höhe von 3700 m das Wasser des pazifischen Abhangs gegen die Sierra von Cajamarca umleitete.
Die geplünderten Gräber der Nazcas in Südperu (3. bis 8. Jahrhundert) haben Tausende von mehrfarbigen figürlichen oder abstrakten huacos geliefert, welche eine richtige «Bilder-Enzyklopädie» ergeben. Der feine Ton, die vollendeten Formen und die hervorgehobene Stilisierung des Musters machen die Keramik von Nazca zu einer unnachahmbaren Kunst, die den Toten und Göttern Ehre erweist. (Privatsammlung, Lima, Peru)
Mehr als 100 000 aus dem Sande Nordperus ausgegrabene huacos mit Bügelhenkeln beschreiben auf realistische und lebendige Weise das tägliche Leben der Mochicas vor 2000 Jahren. Dieser kniende Krieger trägt einen mit Baumwolle gepolsterten und mit Spiralen verzierten Helm, große Goldscheiben in den Ohrläppchen und einen Schild am Handgelenk. (Privatsammlung, Lima, Peru)
Den Mochicas folgte das mächtige Reich der Chimú, deren Glanz und Reichtum vor etwa 1000 Jahren weit herum bekannt war. Kleinode wie diese goldene Grabmaske (22 Karat) mit 14 Smaragdtränen wurden in den Ruinen der riesigen Lehmziegel-Pyramiden gefunden. (Museo de Oro del Peru, Miguel Mujica Gallo, Lima)
Auf dem bolivianischen Hochplateau hütet der legendäre Schöpfer-Gott Kon Tiki Viracocha wie eine «Sphinx» die Geheimnisse einer versunkenen Welt. In der Maske eines strahlenumrahmten Pumas ziert er das berühmte Sonnentor von Tiahuanaco, welches aus einem einzigen, fast 3 m hohen und 4 m breiten Andesitblock besteht, der fast 10 Tonnen schwer ist.
Auf dem Höhepunkt der Tiahuanaco-Kultur (8. - 12.Jahrhundert) breitete sich deren Einfluß längs der ganzen peruanischen Küste aus. Die Ikonographie und die stufenförmigen Fransenmuster dieses tiahuanacoiden, aus Wolle und Baumwolle gewobenen Stoffes (115 x 58 cm) von Campanario (Huarmey) erinnern an die seltsamen kleinen Männer mit Flügeln und Kondorschnäbeln auf dem Türsturz des Sonnentors. (Museo Yoshitaro Amano, Lima, Peru)
Dieser wertvolle Mumienschmuck wurde in Larache in Nordchile aus einem alten Grab geborgen, das Padre Le Paige auf etwa 1000 v. Chr. datierte. Zwei Halsketten, eine davon aus Türkisringen, die andere aus Lapislazuli-Röhrchen, umgeben eine goldene Brustplatte, einen großen Türkis und vier Goldglöckchen. Seitlich liegen zwei« Federn» aus durchbrochenem Gold. (Museo de San Pedro de Atacama, Chile)
Durch den offenen Rachen mit den spitzen Reißzähnen entweicht der Rauch der Opfergaben (Harz oder Lamatalg) aus diesem tönernen Weihrauchgefäß in der Form eines Pumas (Tiahuanaco, 667 n. Chr.). (Höhe 20 cm - Museo del Instituto Nacional de Arqueología, La Paz, Bolivien)
Dieser glockenförmige, wunderbare Kero, ein Ritualbecher aus Keramik, zeigt die autoritären Gesichtszüge eines Pakaje der adeIigen Sonnenkaste der Kondor-Menschen von Tiahuanaco. (Höhe 16 cm.) (Museo del lnstituto Nacional de Arqueología, La Paz, Bolivien)
Kero aus der 4. Epoche von Tiahuanaco (667 - 1000 n. Chr.) ist verziert mit einem mascaron de ofrenda, einer Opfermaske im Relief. (Höhe 13,5 cm.) (Museo del Instituto Nacional de Arqueología, La Paz, Bolivien)
Blick vom halb unterirdischen Tempel von Tiahuanaco auf die monumentale Treppe mit den sechs Steinstufen und der großen restaurierten Eingangspforte zur Kalasasaya. In der Mitte die «Ponce»-Stele des Heiligtums der Sonne.
Der nach seinem Entdecker benannte «Ponce»-Monolith, einer der zwei steinernen «Riesen» und «Weinenden» des bolivianischen «Mekka», ist 3 Meter hoch. Er ist ganz mit geometrischen und unentzifferbaren Glyphen bedeckt. Er weint drei viereckige Tränen. An seinen Knöcheln (auf dem Bild nicht sichtbar) trägt er Ringe.
Sehr häufig findet man auf den Höhen des Altiplano von Collao rund um den Titicacasee jene sonderbaren monolithischen chullpas, Mumiengräber von Führern hohen Ranges und Angehörigen einer geheimnisvollen Rasse, die schon existierte, «bevor die Sonne aufging». Der stumpfe, 12 m hohe Grabturm von Cutimbo in der Nähe von Puno wurde mit einem Abschlußkranz vergrößert und weist an der Basis ein Relief mit Pumas auf.
Puma Puncu, eine der größten archäologischen Einheiten von Tiahuanaco, ist nicht mehr als ein wirres Durcheinander von Ruinen ... Welcher geheimnisumwitterte Kult mochte wohl Tausende von Pilgern in diesem riesigen viereckigen Hof zusammengebracht haben? In Nuten eingeschmolzene Bronzehaken hielten die enormen 8 m langen, 5 m breiten und 2m dicken Platten zusammen, die heute in einem Chaos herumliegen.
Hinter dem Altar der blutigen Sühneopfer und vor dem Panorama des faszinierenden Paradieses der urwaldbewachsenen Andengipfel erhebt sich die großartige Mauer des «Tempels der drei Fenster». Sie steht auf dem Hauptplatz des Tempelbezirkes in Machu Picchu, der berühmten «Verlorenen Stadt» der Inkas.
Auf der Mondinsel Koati in fast 4000 m Höhe heben sich die letzten Überreste der Inkakultur gegen den Titicacasee ab, den «höchsten» See der Welt, den die unberührten Gletscher der bolivianischen Cordillera Real krönen.
Dies ist eines der ungewöhnlichen Portale mit den stufenförmigen Mäandern von Iñak Huyo, dem Palast und Tempel der Jungfrauen auf der Mondinsel. 2000 Diener und Dienerinnen der Mondgöttin Quilla pflegten dieses mit Silber verkleidete Heiligtum und bebauten die stufenförmig angelegten Terrassen. Die Vestalinnen der Inkas spannen dort ihre wertvolle Vicuñawolle und durchwirkten sie mit Kolibrifedern und Gold.
Das steinerne Idol von der Sonneninsel im Titicacasee (Höhe 45 cm) stellt einen Buckligen aus der Tiahuanaco-Zeit dar (1000- 1100 n. Chr.). Er hält einen pututo in der Hand, eine große Meermuschel (Strombus galeatus), welche von allen Eingeborenen Amerikas bis zu den Inkas als Trompete verwendet wurde und auch heute noch existiert. (Museo del lnstituto Nacional de Arqueología, La Paz, Bolivien)
Auf der Sonneninsel im Herzen des Titicacasees ruhen die Ruinen des Palastes von Manco Capac. Er war der« Adam» des inkaischen Schöpfungsmythos und der «Bruder der Sterne», der nach der Überlieferung von seinem himmlischen Vater entsandt wurde, um die nach einer gewissen «Sintflut» der Anden ins Barbarentum zurückverfallenen Völker zu lehren.
Der Ingachungana, der Sitz des Inka in Ingapirca, Ecuador, wurde in Dreiecksform am Rande eines Abgrundes in den bloßen Stein gehauen. Es handelt sich hier wohl, wie die wörtliche Übersetzung besagt, um ein «Glücksspiel» des Inka. In der Rücklehne des «Sofas» sind eine Reihe von seltsamen, rautenförmigen Vertiefungen von 8 cm gehauen, in denen wohl eine Steinkugel hin und her rollte.
Der ohne Zweifel von Huayna Capac gegen 1490 in der ecuadorianischen Provinz Hatun Cañar errichtete Ingapirca war eines der bedeutendsten Monumente im Norden des Reiches Tahuantinsuyo. Es diente gleichzeitig als befestigter Palast, königlicher Tambo und Sonnentempel. Auffallend ist die ovale Form und die Reihen von gewölbten, grünlichen Steinen. (Länge 37,1 m, Breite 12,3 m.)
Unter dem heraufziehenden Gewitter steigt der Qhapac Ñan, der königliche Weg des Inka, auf einer Höhe von 3500 bis 4000 Metern vom Eingang des heiligen Tales bis zu den Toren von Machu Picchu, die einst Uneingeweihten verschlossen waren.
1830 folgte der französische Reisende Alcides d'Orbigny diesem erstaunlichen prä-inkaischen Weg von Takesi in Bolivien, der sich, mit flachen Steinen gepflastert, in gerader Linie über eine Entfernung von mehr als 65 Kilometern hinzieht und «in langen, sich folgenden Treppenstufen die Höhen bezwingt».
In Limatambo, 60 km von Cuzco, stützen die herrlichen vieleckigen Mauern von Tarahuasi mit den trapezförmigen Nischen auf 243 m Länge und mit 6 m Höhe eine weite, ebene Terrasse, die das enge Tal dominiert.
Hier und dort von Rinnen durchzogen, die den Abfluß des Regenwassers gewährleisten, führt dieser gepflasterte Inkapfad hinunter nach Copacabana am Ufer des Titicacasees. Alljährlich am 6. August beschreiten ihn Tausende von Pilgern, um Mamacha anzurufen, die wunderbare Jungfrau der Indios.
Die außergewöhnliche Apsis von Santo Domingo ist nichts anderes als der halbrunde Tempel der Coricancha, des märchenhaften goldenen Sonnentempels von Cuzco. Als die Eroberer am 15. November 1533 in Cuzco einmarschierten, waren sie geblendet von diesem Pantheon aus Gold!
Ein Relief von sechs Pumas ziert die Fassade dieses ehemaligen, heute «Casa de los Pumas» (Casa Velarde) genannten Palastes in der Calle Santa Teresa.
lndias cuzqueñas in ihren typischen Kleidern gehen durch die engen Gassen des «Roms» der Inkas, wo auf den abgetragenen monolithischen Residenzen spanische Kolonialhäuser thronen.
An den steilen Hängen von Cusilluchayoc oberhalb Cuzco würde man in diesen gestuften Absätzen eher Rastplätze zum Atemholen als einfache Treppenstufen vermuten.
Genau wie in vergangenen Jahrhunderten rasten die Lamas heute noch im Schatten des gigantischen Festungswalls von Sacsayhuamán. In ihren bunt gestreiften Lastensäcken dürfen sie nicht mehr als 25 Kilo tragen.
Drei Kilometer von Cuzco steht der riesige Felsen des Heiligtums von Kenko, der mit Rinnen, Zacken, Stufen, Altären und Tiersymbolen übersät ist. In der Mitte des großartigen, von 19 Nischen oder Sitzen fächerförmig umgebenen Amphitheaters erhob sich ein steinernes Totem in Form eines sitzenden Pumas.
Auf 3 700 m Höhe erheben sich die vier Terrassen von Tampu Machay, dem «Bad des Inka». Trapezförmige Nischen zieren den elegantesten «Tempel des Wassers», welcher der kultischen Reinigung des Dynasten und seiner Gattin, der Coya, anläßlich ihrer rituellen Vereinigung diente.
Diese sechs rechteckigen Platten aus rosarotem Porphyr bilden den riesigen, etwa 4 m hohen «Tempel der Sonne», der in Ollantaytambo an der höchsten Stelle des Palastes von Sinchi Ollanta steht. Dieser Herrscher der Tampus im heiligen Tal hatte es gewagt, sich Pachacutec durch seine verbotene Liebe zu Cusi Coylor, der Prinzessin «Freudiger Stern», zu widersetzen.
Abseits der Touristenpfade von Machu Picchu entdeckte der Photograph Maximilien Bruggmann diesen noch nie «veröffentlichten» Felsen mit den rechtwinklig in einer Reihe angeordneten Vertiefungen. Er hat ein Geheimnis der Inkas enthüllt: die Art und Weise, wie die riesigen Monolithen gespalten wurden!
Im lieblichen «Eden» des tropischen heiligen Tals der Inkas erhebt sich in 3100 m Höhe die große Ruinenstadt von Pisac, eine der «Hauptstädte» des Reiches. Rund dreißig Residenzen von feinster Architektur umgeben das elliptische, dem Sonnenkult geweihte Intihuatana.
Ollantaytambo ist eine der seltenen und letzten authentischen Inkaburgen, wo die Quechuas noch in den Palästen ihrer Vorfahren wohnen. Ein Indio sitzt auf der Schwelle seiner Tür, einer doppelten, trapezförmigen portada der Inkas.
Die vier durch halbmondförmige Andenes miteinander verbundenen, 150 Meter tiefen «Talkessel» von Moray mit den sieben abgestuften Terrassen erinnern an ein Kolosseum. Die Aquädukte, die sie bewässerten, lassen jedoch darauf schließen, daß es sich hierbei um Anbauterrassen für die «gefriergetrockneten» Kartoffeln, die moraya, oder um «botanische Gärten» mit magischen Blumen handelte.
Hütten, corrales für die Lamas und bebaute Felder sind mit den typischen Mäuerchen aus kleinen Steinen umfasst, Region von Acomayo.
Am Ausgang des finsteren Labyrinths im «Gefängnisbezirk» von Machu Picchu ruht eine flache dreieckige Platte in der Form eines in Richtung der aufgehenden Sonne liegenden Kondors. Zwischen der steinernen «Halskrause» und dem gekrümmten Schnabel sammelte sich das reichlich fließende Blut der Opfer in einer Rinne und ergoss sich bis ins Herz der Mutter Erde.
Zwischen Cuzco und Abancay auf 3500 m Höhe liegt ein faszinierender Monolith. In einen Lavablock von mehr als 2 m Höhe wurden zwischen «Tempeln», künstlichen Wasserbecken und Kanälen etwa 200 allegorische Figuren gehauen: Pumas, Schlangen, Vicuñas, Affen, Echsen, Kröten und Skorpione ... Vielleicht stand diese steinerne «Zeichnung» von Sayhuite in Verbindung mit Hexerei und den Riten der Regenmacherkunst.
Die geheimnisvolle mnemonische Knotenschnur des quipu, die heute niemand mehr zu lesen imstande ist, diente den alten Peruanern als Schrift. Dieser verschiedenfarbige, 3 m lange und 600 Jahre alte quipu stammt aus den Gräbern von Nazca an der Küste. (Museo Regional de lca, Peru)
Dieser Grab-Fardo von einem Meter Höhe befindet sich im Museo de Antropología y Arqueología in Lima, Peru. Welcher Würdenträger der Inkas mag sich wohl hinter dieser prunkvollen Kupfermaske verbergen? Welche fürstliche Mumie mit feinen, falschen Zöpfchen und einem Llautu mit gelben Federn um die Stirn, gekleidet in einen Uncu mit geometrischem Muster und einer Kordel mit roten Quasten nahm wohl nach urväterlicher Tradition einen mit stilisierten Lamas verzierten Brotsack mit auf den langen Weg?
Diese kunstvoll aus Baumwolle gewobene und mit vielen Fransen verlängerte Chuspa eines vor 600 Jahren lebenden Indio coquero enthielt noch seine Wegzehrung von Kokablättern. Das Motiv des eckigen Sterns symbolisiert das himmlische Lama als Zeuger und Beschützer der Art. (Museo Regional de lca, Peru)
Der Uncu der Inkas mit dem fünffarbenen und sich schräg abwechselnden Streifenmuster mit achteckigen Sternen war der Vorläufer des Ponchos und stammt aus der Region von Chincha an der pazifischen Küste von Peru. Höhe 97 cm, Breite 77 cm. (Museo Nacional de Antropología y Arqueología, Lima, Peru)
Dieser prächtige kaiserliche uncu, ein Kunstwerk sowohl in der Struktur des cumbi-Stoffes als auch in seiner Farbenharmonie wurde von einem der Dynasten oder einem Adeligen aus Cuzco getragen. Die 88 «Kästchen» enthalten tocapus, geheimnisvolle Schriftsymbole, die als eine «alte Geheimschrift» interpretiert werden, welche gegenwärtig von Victoria de la Jara und Tomas Barthel erforscht wird. (Museo e lnstituto de Arqueología da la Universidad Nacional del Cuzco, Peru)
Diese uralten Instrumente aus Gräbern der prä-inkaischen und inkaischen Zeit befinden sich im Museo Yoshitaro Amano von Lima, Peru. Eine 20,5 cm lange, mit 4 Löchern und kleinen, in der Mitte durchbrochenen Kreisen versehene quena aus einem weißen Knochen stammt aus der Fundstelle von Lauri-Chancay an der Küste. Die zweite quena in der Form eines Armes mit einer Hand ist mit einem menschlichen Totem verziert und wurde im weiter südlich gelegenen Chincha gefunden.
Diese uralten Instrumente aus Gräbern der prä-inkaischen und inkaischen Zeit befinden sich im Museo Yoshitaro Amano von Lima, Peru. Aus dem Wüstensand von Palpa wurde diese Zampoña ausgegraben (eine amerikanische Panflöte, 32 cm). Sie besteht aus ungleich langen Bambusrohren, die mit Schnüren aus Pflanzenfasern zusammengebunden sind. Die kleine Zampoña (17 cm) wurde in Lauri, Chancay, gefunden.
Eine der «höchsten Schatzkammern» der Welt wurde auf einer Höhe von 6050 m ü. M. entdeckt, auf dem Gipfel des Vulkans Pili in den chilenischen Anden. Am Rande des erloschenen Kraters fand man einen Fächer aus roten Federn, geflochtene Schnüre, einen gewobenen Gürtel, Stücke einer bunten Tunika, tupus (Kleiderspangen), ein Armband aus oxydiertem Kupfer und ein Idol aus Silber. Diese Opfergaben erinnern an den Kult der Vulkane, aus denen die Urvölker emporgestiegen sein sollen . Dieser Kult wurde noch zur Zeit der spanischen Eroberung praktiziert. (Museo de San Pedro de Atacama, Chile)
Die «Göttin des Schnees» ruhte auf 5634 m ü. M. auf dem Pichu Pichu, einem der drei Vulkane mit «Katzennamen» von Arequipa. Von einer Eisschicht und der Asche des «Feuers der Erde» geschützt, umringten Mumien mit Türkishalsketten und 40 trepanierte Menschenschädel in einem Kreis das 8 cm hohe Gold-Idol. (Museo de la Universidad Nacional de San Agustín, Arequipa, Peru)
Dieses andere weibliche Idol aus Silber vom Gipfel des Pichu Pichu ist 14 cm hoch. Es war in Miniaturkleider gehüllt. (Museo de la Universidad Nacional de San Agustín, Arequipa, Peru)
Der kleine, etwa 9 Jahre alte Inkaprinz aus Cerro el Plomo in Chile, der als Sühneopfer dem Sonnengott dargebracht worden war, scheint friedlich zu schlafen, mit dem Kopf zwischen den Händen, als könnte er gleich erwachen. Überladen mit silbernen und goldenen Opfergaben, gefiederten Amuletten und mit 123 Zöpfchen auf seinem Haupt, wurde er mit chicha und Koka betäubt und in einer Sänfte auf den heiligen Gipfel getragen, wo ihn das Eis überraschte und mumifizierte. Der seit 500 Jahren auf wunderbare Weise erhaltene und lebendig wirkende Körper wurde 1954 entdeckt und schläft heute noch ... in einer Kühlvitrine im Museum in Santiago, Chile!
Diese wunderliche «Konsultation» eines modernen «Priesters der Geister» findet um 4 Uhr morgens bei 17° unter Null auf dem peruanischen Hochplateau statt. Grüne Kokablätter, Bohnen und Getreidekörner, getrocknete Blumen und farbiges Papier werden auf einem improvisierten Altar der Göttin der Mutter Erde und der Fruchtbarkeit, Pachamama, geopfert und anschließend im Freien verbrannt.
Der silberne Teller-Brunnen diente den Zeremonien des Wasserkultes und stammt aus Andahuaylillas in der Umgebung von Cuzco. Vor dem Salbengefäß auf dem erhöhten Rand steht eine kleine Figur, welche Kokablätter kaut. Vor ihr ist die Tränke der Lamas. Ein Lama ist in liegender Stellung, das andere ohne Kopf steht. Diese sehr seltene Qocha ist mit drei Öffnungen versehen, durch welche die Flüssigkeit abfließen kann. (Museo e Instituto de Arqueología de la Universidad Nacional del Cuzco, Peru)
Diese «Jungfrau» aus reinem Gold ist 24 cm hoch und 550 Gramm schwer. Sie wurde aus einem Grab von Hualla Hualla am Fuße des Nevado Ausengate, einem heiligen Gipfel in der Nähe von Cuzco, ausgegraben. Diese aus zehn zusammengeschweißten getriebenen Goldblättern hergestellte conopa ist ein wunderbares Meisterwerk der inkaischen Goldschmiedekunst. Der 10 cm große goldene Miniatur-Aríbalo stammt aus Acomayo. (Museo e Instituto de Arqueología de la Universidad Nacional del Cuzco, Peru)
Ein Tumi aus Pukamoqo (Cuzco) aus Llaqsa oder Tumbaga, einer geschickten Gold-, Kupfer- und Zinnlegierung aus den königlichen Goldschmieden. Der Griff der Opferaxt endet in einem Lamakopf mit Ohren und Augen aus reinem Kupfer. Höhe 19,5 cm. (Museo e Instituto de Arqueología de la Universidad Nacional del Cuzco, Peru)
Dieses hübsche silberne Miniaturlama (41 mm) zierte ein Grab auf dem Vulkan Quimal, einem 4303 m hohen Gipfel in der Kordillere von Domeyco in Chile. (Museo de San Pedro de Atacama, Chile)
Die beiden realistischen jorobados aus Silber von 6 cm Größe erinnern daran, daß die Buckligen im persönlichen Dienst des Inka und der Coya standen. (Museo e Institute de Arqueología de la Universidad Nacional del Cuzco, Peru)
Die 11cm und 10,5 cm breiten Armspangen aus Silber sind eine Erinnerung an die Eroberung Ecuadors durch die Inkas. (Museo del Banco Central de Quito, Ecuador)
Die 10,5 cm breite Armspange aus Silber ist eine Erinnerung an die Eroberung Ecuadors durch die Inkas. (Museo del Banco Central de Quito, Ecuador)
Diese «Auserwählte Frau» aus vergoldetem Silber mit der langen rechteckigen Haartracht der Acllas und der zinnoberroten Schminke scheint ihre Arme nach dem Inka auszustrecken (23 cm Höhe). (Museo de Oro del Peru, Lima)
11 km von Lima an der Carretera Central, der Straße der Anden, erhebt sich ein eleganter Palast der vorinkaischen Zeit (12. Jahrhundert). Er gehörte Puruchucu, dem «Herrn mit dem gefiederten Helm», der von den Inkas unterworfen worden war. Der Rücken seines zeremoniellen Ponchos ist mit gelben Arafedern bedeckt. Sein Gesicht ist hinter einer Silbermaske versteckt, und sein Haupt ziert eine Krone aus bräunlichem Silber. Die adelige Mumie trägt einen Nackenchutz, dessen stilisierte Motive die wunderbare Kunst der Federn zeigen. Vorne ist der Poncho ganz mit kleinen silbernen Kreisen übersät und eingerahmt mit schwarzen und türkisblauen Federn. (Museo de Puruchuco, Lima, Peru)
Zeremonial-Kero aus geschnitztem Holz aus der Epoche des Übergangs von der Inka- zur Kolonialzeit. Unter einer Sonne steht ein grüner Halbmond, der Schneeflocken zu weinen scheint. Auf den beiden Seiten trinken behelmte Würdenträger auf das Wohl der verehrten Gestirne. Tocapus zieren den mittleren Teil, und darunter fliegen oder fallen die Kantutas (kantu buxifolia Juss), die nationalen und heiligen Blumen der Inka, von denen es 32 Sorten gibt. (19,5 cm groß.) (Museo e Institute de Arqueología de la Universidad Nacional del Cuzco, Peru)
Ein eindrücklicher Inka-Kero aus Holz in Form eines totemistischen «Pumakopfes» . Die seltenen Farben bestehen aus einer Art harzigem Lack, dessen Herstellungsgeheimnis die heutigen Indios nicht mehr ergründen können (Höhe 19 cm). (Museo e Instituto de Arqueología de la Universidad Nacional del Cuzco, Peru)
Nicht weniger beeindruckend ist dieser reliefverzierte Porträt-kero mit den drei übereinanderliegenden, schwarz, braun und rot «tätowierten» Bändern. Der Nackenschutz stellt eine königliche Szene dar: den Inka, dessen Wappen und seine Gattin, welcher die traditionellen cumillos mit einem gefiederten Sonnenschirm Luft zufächeln. Ein Buckliger spielt auf der tinya (Trommel). Blumen und geometrische Motive vervollkommnen die dynamische Dekoration. (21 / 16 / 11 ,5 cm.) (Museo de la Universidad Nacional de San Agustín , Arequipa, Peru)
Diese Macka weist die charakteristische Form des Aríbalos der Inkas auf. Sie ist kugelförmig, unten konisch und mit zwei tiefliegenden Henkeln versehen. Unter dem runden Ausguß des Kruges dient ein kleiner Reliefkopf dazu, die Schnur zu halten, an welcher der Indio die schweren, vollen Töpfe auf seinem Rücken trägt. Diese macka aus Ecuador ist durch ihr außergewöhnliches zoomorphes Muster einzig in ihrer Art. (Höhe 23 cm.) (Museo del Banco Central, Quito, Ecuador)
Der kaum 10 cm große Kero ist fein bemalt mit anmutigen Darstellungen, die man nirgendwo sonst auf diesen Ritualbechern für Mais-Chicha finden kann. (Musco Yoshitaro Amano, Lima, Peru)
Zeremonialkrug von Huacaypata, dem alten heiligen Platz in Cuzco. Er fällt auf durch seine feinen Farbtöne, die Henkel in Form von Jaguaren und die zwei langen Schlangen, welche das harmonische geometrische Feld einrahmen. (Höhe 28 cm.) (Museo e Instituto de Arqueología de la Universidad Nacional del Cuzco, Peru)
Die schwarze Farbe dieser eigenartigen, viereckigen Keramik ist charakteristisch für den späten Chimú-Stil und den Übergang zum Tallan-Stil im Norden von Peru (1470-1532). Auf dem Krug sind Collcas, Getreide-«Speicher», dargestellt. (Höhe 22 cm.) (Museo Arqueológico Brüning, Lambayeque, Peru)
Diese äußerst elegante Blumenvase aus Limapampa, welche 1928 in der Nähe der Coricancha von Cuzco auf der Rimac Pampa ausgegraben worden war, vereint mehrere beliebte Motive der Inkas: die große Blume kantuta, den Pumakopf und einen religiösen Rundtanz der Sonnenjungfrauen, die sich bei den Händen halten, auf denen sich Vögel niedergelassen haben. Es gibt in ganz Peru nur zwei ticachuranas dieser Art. (Höhe 34 cm.) (Museo e Instituto de Arqueología de la Universidad Nacional del Cuzco, Peru)
Auf einem bläulichen Hintergrund zieren zwei Napas, weiße Lamas mit langen, gekreuzten Hälsen - Totems der Collas am Titicacasee -, diese flache Keramikschale mit den zwei Henkeln. Sie stammt wahrscheinlich aus der Zeit, als die tropischen Täler Boliviens von den Inkas erobert wurden (1300- 1470). (Instituto Nacional de Arqueología, La Paz, Bolivien)
Dieses spiralenförmige Schneckenhaus ist eine Inka-Keramik aus Ecuador. Die Öffnung des kleinen Behälters hat einen Durchmesser von 4,5 cm. Breite 18cm, Höhe 9cm(Museo del Banco Central, Quito, Ecuador)
Nach der Legende wurde der Mais aus den Zähnen eines Kindes der Sonne geboren. Im ganzen alten Peru verehrte man ihn «gleich einem Gott». Maiskolben aus Stein oder Sara Mama wurden in den Feldern eingegraben, goldene choclos den Mumien mitgegeben. Noch heute werden zur Aussaat des Maises in der Sierra fröhliche Feste gefeiert. (Museo Regional de Ica, Peru)
Die aus schwerem Stein gehauene, sternförmige achtzackige Porra, ebenfalls ein Totschläger, stammt aus der Epoche der Inkas ( 1300- 1400). (Durchmesser 13 cm.) (Instituto Nacional de Arqueología, La Paz, Bolivien)
Der sorgfältig polierte Ullti aus schwarzem Basalt hat die Form eines Alpacas. Das langhaarige Fell und die dicke wollene Brustkrause dieses Andentieres sind klar ersichtlich. Der ullti mit dem hohlen Rücken diente als Dankesopfer des landwirtschaftlichen Kultes, der gepflegt wurde, um die Erde fruchtbar zu machen, welche die Alpacaherden ernährte. (Länge 23 cm.) (Museo e Instituto de Arqueología de Ia Universidad Nacional del Cuzco, Peru)
Dieser schwere liturgische Behälter aus Stein mißt von einem Henkel zum andern 59 cm. Er ist mit Spiralen von amarus oder Schlangen verziert. (Durchmesser innen 31,5 cm.) (Museo e Instituto de Arqueología de la Universidad Nacional del Cuzco, Peru)
Auch der viereckige steinerne Behälter für zeremonielle Zwecke steht im Zusammenhang mit dem Wasserkult und weist auf seinem Grund das Relief eines Frosches auf. Rund herum weisen 4 Sonnen zwischen 12 ranas und 4 Schlangen mit je zwei Kondorköpfen auf das bevorzugte Thema von Tiahuanaco hin, der mythischen Geburtsstätte der Inkas. (Breite 19,5 cm, Länge 24 cm, Höhe 6,5 cm.) (Museo e Instituto de Arqueología de la Universidad Nacional del Cuzco)
Seit 3000 oder noch mehr Jahren bläst der Indio des heiligen Tals und der ganzen Andenregion den pututo. Mit dieser großen Meermuschel, dem Spondylus mit dem rauhen Ton, ruft er Menschen und Götter an.
Als rätselhafte und unvergängliche «Zeugen» des Inkareiches Tahuantinsuyo erheben sich die Tempel des Inti Cancha majestätisch auf dem Zeremonienplatz des erhöhten magisch-religiösen Bezirks von Machu Picchu. Darüber hinaus ragen die vierzehn pyramidenartigen Terrassen des Observatoriums und der Akropolis der Sonne, wo sich das Intihuatana befindet.
Nichts zeigt auf anschaulichere Weise die hohe Kunst der Wasserführung der Andenvölker als die 16 Amanahuasi. Diese großartigen rituellen oder liturgischen «Bäder» laufen in Stufen als phantastische kleine« Wasserfälle» von der Höhe des inkaischen «Wolkenkratzers» bis in die schützenden Abgründe.
Den teilweise restaurierten Barracas der ehemaligen Bauern entlang laufen 100 Treppen mit mehr als 3000 Stufen den Abhang hinunter. Sie verbinden 260 Paläste, Tempel, Heiligtümer, Thermen, Opferaltäre, Höhlen von Mumien und «hängende Gärten» und machen Machu Picchu zu einem «steinernen Gedicht» . . . einer Herausforderung der Natur ... einem unergründlichen Geheimnis.
Völlig unsichtbar vom Grund des wilden Urubambatals, thront auf einem uneinnehmbaren Granitsockel in der schwindelnden Höhe von 2500 m im Schatten des Huayna Picchu die«verlorene Stadt» von Machu Picchu. 400Jahre lang blieb sie verborgen, bis der amerikanische Forscher Hiram Bingham sie 1911 auf wunderbare Weise wiederentdeckte.
Einzigartige Türkis-Statuetten aus der grossen prä-inkaischen Stätte von Piquillacta (Huari Kultur 800-1200 n.Chr.), die später von den Herrschern von Cuzco besetzt wurde. (Museo e Instituto der Arqueología de la Universidad de Cuzco)
Pachacamac, die grösste, dem Göttlichen Schöpfer der Welt geweihte heilige Stätte an der peruanischen Küste, war von den Inkas angelegt worden, wie diese trapezförmige Türe zeigt.
Ollantaytambo: Das berühmte 'Baño de la Ñusta', das Bad der Prinzessin «Freudiger Stern», die herkam, um hier das von den Andengletschern herunterfließende reinigende Wasser zu empfangen.
Die klassische Gesamtansicht der Ruinen von Machu Picchu. Im Mittelgrund der dominierende Huayna Picchu. - 1969
Die klassische Gesamtansicht der Ruinen von Machu Picchu aus einem anderen Winkel. In der Mitte die dominante Huayna Picchu. - 1969
Machu Picchu - Heiliger Platz - Haupttempel und Tempel der drei Fenster - die Treppe führt zum Intihuatana - 1969
Machu Picchu - Blick durch eines der Fenster des Tempels der drei Fenster - 1969
Zwischen Cuzco und Abancay auf 3500 m Höhe liegt ein faszinierender Monolith. In einen Lavablock von mehr als 2 m Höhe wurden zwischen «Tempeln», künstlichen Wasserbecken und Kanälen etwa 200 allegorische Figuren gehauen: Pumas, Schlangen, Vicuñas, Affen, Echsen, Kröten und Skorpione ... Vielleicht stand diese steinerne «Zeichnung» von Sayhuite in Verbindung mit Hexerei und den Riten der Regenmacherkunst. - 1969
Auf 3500 m ü. M. dominiert die zyklopische Festung von Sacsayhuamán die Stadt Cuzco. Mit ihren drei monolithischen Festungswällen in Form von Sägezähnen stellt diese «Maginotlinie» der Inkas «die Pyramiden am Nil in den Schatten ... » (Tirso de Molina, 1583- 1648). Einige dieser wie Edelsteine von unbekannten und großartigen Juwelieren gesetzten Blöcke dieses Riesenpuzzles sind 9 Meter hoch, 4 Meter dick und mehr als 350 Tonnen schwer! - 1969
Der zwölfeckige Stein ist ein Steinblock, der Teil eines Palastes in der Hatun Rumiyoq Gasse in der Stadt Cuzco ist. Heute ist der Stein Teil einer Wand des Erzbischofspalastes von Cusco, in dem früher Inca Roca, der sechste Herrscher des Königreichs Cuzco, residierte. - 1969
Im lieblichen «Eden» des tropischen heiligen Tals der Inkas erhebt sich in 3100 m Höhe die große Ruinenstadt von Pisac, eine der «Hauptstädte» des Reiches. Rund dreißig Residenzen von feinster Architektur umgeben das elliptische, dem Sonnenkult geweihte Intihuatana. - 1969
Diese Mauer eines Palastes in Ollantaytambo im Heiligen Tal erweckt Staunen. Zweifellos dienten die steinernen Zapfen an dem unglaublichen «Würfelspiel» der Inkas dazu, die gigantischen Monolithen an ihren Platz zu heben und lückenlos aneinanderzufügen. - 1969
«Las Ventanillas de Otuzco» ist eine archäologische Stätte im Bezirk Baños del Inca, 8 km nordwestlich der Stadt Cajamarca. Bei den einzelnen Fensterchen handelt es sich um Gräber aus der Prä-Inka-Zeit. - 1976
Keramik Inca Costeño - Wasserträger mit Affen - Höhe 18 cm - Original aus dem Nazca-Tal, um 1370 - der Behälter links ist eine Kartoffel - Museo Regional de Ica - 1969
Huaco Inka von der Nordküste - mit einem Toten - Anthropologisches Museum - Lima - 1969
Doppelvase mit Affen - Höhe 16 cm - Inca Norteño - Museo Brüning Lambayeque - 1976
Doppelkrug mit Affen - Inca costeño - Höhe 17 cm - um 1370 - Museo Regional Ica - 1976
Doppelkrug mit Vogel - Inka - Colonia (Übergang) - Ausgrabung in Tacaraca, Ica - 15. Jahrhundert - Regionalmuseum von Ica - 1976
Krug oder Fass, Breite 18 cm - Ausgrabung in Tacaraca, Ica - um 1370 - Museo Regional Ica - 1976
Gefäß mit 2 Sonnenjungfrauen und der Qantú-Blume - Höhe 11 cm - in Quechua sagt man Aisana - Museo Arqueológico Cuzco - 1976
Einzigartige Vasen, Höhe 34 cm, mit Sonnenjungfrauen, stilisiertem Puma-Kopf und der Qantú (oder Kantuta = Nationalblume) - gefunden in Limaqpampa, Cuzco - Museo Arqueológico Cuzco - 1976
Inka-Lambayeque-Keramik – Mann, 23 cm hoch - Museo Brüning Lambayeque - 1976
Inca norteño - Katze mit offenem Mund - Höhe 19,5 cm - Museo Brüning Lambayeque - 1976
Inca Norteño - Schwarze Keramik - Länge 26 cm - Museo Brüning Lambayeque - 1976
Keramikbehälter in Form eines Hauses - Höhe 23,5 cm - auf der Unterseite mit Puma-Kopf - Inka-Kultur - Museo Banco Central Quito - 1976
Glänzende schwarze Keramik - Kopf - Höhe 29 cm - Chimú-Inca - Museo Brüning Lambayeque - 1976
Keramik - Schlange mit Dekorationen - Länge 39 cm - Inca norteño - Typ Pacha für Wasserkult - Museum Brüning Lambayeque - 1976
Inka-Keramik - Höhe 13 cm - Museo Banco Central Quito - 1976
Inka-Gefäß in Form eines menschlichen Kopfes mit stilisierten Zöpfen - Höhe 17 cm - Cuzco-Bereich - Archäologisches Museum Cuzco - 1976
Schwarze Keramik - Chicha-Träger - Chimú-Inca - Herkunft Region Lambayeque - Museum Brüning Lambayeque - 1976
Krug mit Kopf – Küsten-Inka - Nazca-Tal - Höhe 18 cm - um 1370 - Regionalmuseum von Ica - 1976
Huaco mit Schlagstock (Sternförmig zum Jagen) - Chimú-Inca - Höhe 17 cm - Museum Brüning Lambayeque - 1976
Gefäss - Übergang von Tallán nach Inka - 1470 bis 1532 - Spätes Chimú - Höhe 25 cm - Brüning Lambayeque Museum - 1976
Inka-Zeremonienaxt mit Katzen- und Türkiseinlagen - 24 cm - Museo Banco Central Quito - 1976
Inka Silber-Brustschmuck - Breite 15 cm - Museo Banco Central Quito - 1976
Inka Silber Brust - Breite 16 cm, Höhe 13 cm - Museo Banco Central Quito - 1976
Goldenes Lama - Herkunft: Teteqaqa, in der Nähe von Cuzco - Höhe 82 mm - Archäologisches Museum von Cuzco - 1976
Musiker - Inca Norteño - Gewicht je 3 g, Höhe 33 mm - Silber-, Kupfer- und Goldlegierung - 15. Jahrhundert - Brüning Lambayeque Museum - 1976
Silberne Vase mit zwei Köpfen - Inca Costeño - um 1370 - Pisco-Tal- Höhe 20 cm - Regionalmuseum von Ica
Massives silbernes Inka-Idol (Buckliger) - Region Cuzco - Höhe 6 cm - Museum 'Oro del Perú' Miguel Mujica Gallo - Lima - 1977
Inka-Idol vom Gipfel des Vulkans Pichu Pichu (5500 m) - Höhe 14 cm - Museum der Nationalen Universität von San Agustín, Arequipa - 1976
Inka-Idol aus Silber - Region Cuzco - Höhe 10,5 cm - Museum 'Oro del Perú' Miguel Mujica Gallo - Lima - 1977
Inka-Kultur - Goldidol - Höhe 24 cm - Gewicht 550 g - gefunden in einem Grab bei Hualla Hualla am Fuße des schneebedeckten Ausangate - Museum und Institut für Archäologie der Nationalen Universität von Cuzco - 1976
Gold- und Silberidol - Inka-Kultur - Höhe 24 cm - das goldige wiegt 550 g - gefunden in einem Grab bei Hualla Hualla am Fuße des Ausangate-Berges - Museum und Institut für Archäologie der Nationalen Universität von Cusco - 1976
Silbernes Idol, das eine Frau darstellt - Größe 57 mm - von einem Inka-Heiligtum auf dem Vulkan Pili in Chile - 6050 m - Museo San Pedro de Atacama - 1976
Objekte aus einem Inka-Heiligtum auf dem Pili-Vulkan in Chile - 6050 m - oben: Koka-Beutel, Staubwedel, Haare / unten: Baumwollhemd, Mann in Muschel aus der Karibik geschnitzt, Poncho - Museo San Pedro de Atacama - 1976
Inka / Kolonial – Halskette aus Glas - Regionalmuseum von Ica - 1976
Aríbalo - Inka Blütezeit - um 1470 - Höhe 22 cm - Nationales Museum für Archäologie - La Paz - Bolivien - 1976
Aríbalo - Inka-Kultur - um 1470 - Regionalmuseum von Ica - 1976
Aríbalo - Inka-Kultur - Höhe 90 cm - Archäologisches Museum von Cuzco - 1976
Aysana - Höhe 18,5 cm, mit Sonnenjungfrau (Breite 4 cm) - Keramik aus der Region Cuzco - Museo Arqueológico Cuzco - 1976
Aríbalo - Inca costeño - Ica-Tal - um 1370 - Höhe 34 cm – Regionalmuseum von Ica - 1976
Aríbalo - mit Darstellung eines Mannes - Nazca-Tal - um 1370 - Höhe 32 cm - Museo Regional Ica - 1976
Aríbalo, urpu in Quechua - Inca costeño - um 1370 - Höhe 19 cm - Museo Regional Ica - 1976
Aríbalo - Inka / Chancay-Kultur - stammt aus dem Fundort Lauri - Höhe 30 cm - Museum Amano, Lima - 1976
Aríbalo mit Quasten - Inca Norteño - Höhe 19 cm - Museo Brüning Lambayeque - 1976
Inka-Ohrenschmuck - Region Cuzco - Durchmesser 43 mm, Dicke 2 cm - Museo de Oro del Peru, Lima - 1977
Drei ulltis oder conopas, sorgfältig polierte Alpakafiguren aus schwarzem Basalt, die als Opfergaben für die Pachamama dienten - Höhen: 8 cm, 9,5 cm, 10 cm - Archäologisches Museum Cuzco - 1976
Zeremonielles Gefäss für den Wasserkult - Länge 25 cm, Loch 10 cm Durchmesser - Museum und Institut für Archäologie der Universität Cuzco - 1976
Macana Inca Costeño aus Stein und Huarango-Holz – Mit Silbereinlagen und Federn - Länge 58 cm - Regionalmuseum von Ica - 1976
Kero aus polychromer Keramik - Inka - Höhe 13 cm - Museo Banco Central Quito - 1976
Klassischer Kero Nr. 49 - mit Platinreparatur - Museum der Nationalen Universität von San Agustín Arequipa - 1976
Kero aus der Übergangszeit Inka-Kolonial - mit Tocapus-Ornamenten - Cuzco-Zone - Höhe 22 cm - Archäologisches Museum Cuzco - 1976
Kero Nro. 50 - Archäologisches Museum Cuzco - 1976
Kero Inca - Die Häuser stellen Getreidespeicher (Qolqas) dar - mit Zeichnungen von Pflanzen für Lebensmittel (weißer Mais, zwei Sorten Chili-Pfeffer) - Höhe 24 cm - Archäologisches Museum Cuzco - 1976
Kero mit Tocapus in der Mitte und Blüten im unteren Teil – Übergang Inka-Kolonial - Höhe 19,5 cm - Museo Arqueológico Cuzco - 1976
Kero Nr. 55 (Rückseite) - Museum der Nationalen Universität von San Agustín Arequipa - 1976
Kero Nr. 55 - Museum der Nationalen Universität von San Agustín Arequipa - 1976
Kero 'Selva' – Übergang Inka-Kolonial- - Cuzco-Gebiet - Höhe 18,5 cm - Archäologisches Museum Cuzco - 1976
Kero mit Tocapus - Übergang Inka-Kolonial - Museum der Nationalen Universität von San Agustín - Arequipa - 1976
Kero Inca mit Katzen und Kondoren – Region Cuzco - Höhe 25 cm - Cuzco Archäologisches Museum - 1976
Kero Inca mit stilisiertem Puma-Kopf - Region Cuzco - Höhe 19 cm - Archäologisches Museum Cuzco - 1976
Hölzerner Kero Nr. 52 - Höhe 19,5 cm - Übergangszeit zu Inka-Kolonial - mit Tocapus = Inka-Buchstaben - Museum der Nationalen Universität von San Agustín - Arequipa - 1976
Hölzerner Kero Nr. 53 - Übergangszeit zu Inka-Kolonial - Museum der Nationalen Universität von San Agustín - Arequipa - 1976
Quipus Inca - Detail eines 3 m langen und 30 cm hohen Quipus - Nazca-Tal - Regionalmuseum von Ica - 1976
Quasten - Inkazeit - Länge 30 cm - Nationale Universität von San Agustín, Arequipa - 1976
Coca-Tasche - Inka - Höhe 66 cm - Museum für Anthropologie, Lima - 1977
Zeremonielles Hemd aus der Inkazeit (Küste) - 15. Jahrhundert - Höhe 88 cm und Breite 77,5 cm - Quadrate 75 x 75 mm - Nazca-Tal - Regionalmuseum von Ica - 1976
Unku des Inka mit zentralen Tocapus, Detail (88 verschiedene Figuren) - Archäologisches Museum Cuzco - 1976
Stoff mit Dekorationen von stilisierten Menschen und Lamas - Breite 30 cm, Höhe der Menschen 37 mm - Inka-Küstenkultur - Nazca-Tal - um 1370 - Regionalmuseum von Ica - 1976
Küsten-Inka-Stoff mit Darstellung stilisierter Federn - um 1370 - Nazca-Tal - Breite 26 cm - Regionalmuseum von Ica - 1976
Inka-Stoff - Lauri, Chancay - Sammlung Museum Amano - Lima - 1976
Inka-Weberei aus Pisquillo, Chancay - mit Chakana - Sammlung Museum Amano, Lima - 1976
Inka-Chancay-Stoff - mit Grün und Rot – Sammlung Museum Amano, Lima - 1976
Inka-Chancay-Stoff - mit verschiedenen Brauntönen - Sammlung Museum Amano, Lima - 1976
Das interne Drainagesystem der Terrassen von Machu Picchu, das von den Inkas geschaffen wurde, bestand aus drei Schichten, einer ersten Schicht Mulch, einer zweiten aus Sand und einer dritten aus Kies. Diese Schichten ermöglichten es, dass das von den Terrassen angesaugte Wasser die Terrassen nicht überschwemmte, durch die Andenes bergab lief und schnell aufgenommen werden konnte, ohne Erdrutsche zu erzeugen, die die Stadt und ihre Bewohner gefährden würden. - 1976
Den teilweise restaurierten Barracas der ehemaligen Bauern entlang laufen 100 Treppen mit mehr als 3000 Stufen den Abhang hinunter. Sie verbinden 260 Paläste, Tempel, Heiligtümer, Thermen, Opferaltäre, Höhlen von Mumien und «hängende Gärten» und machen Machu Picchu zu einem «steinernen Gedicht» . . . einer Herausforderung der Natur ... einem unergründlichen Geheimnis. - 1976
Der imposante Eingang zu diesem Palast in Ollantaytambo erweckt Staunen. Zweifellos dienten die steinernen Zapfen an dem unglaublichen «Würfelspiel» der Inkas dazu. Die gigantischen Monolithen an ihren Platz zu heben und lückenlos aneinanderzufügen. - 1976
Inca-Korb - Durchmesser 19 cm - stammt aus einem Inkagrab in Solcor - Museum San Pedro de Atacama (Provinz Antofagasta) - Chile - 1976
Grabbeigabe des kleinen, etwa 9 Jahre alten Inkaprinzen aus Cerro el Plomo in Chile, der als Sühneopfer dem Sonnengott dargebracht worden war und 1954 entdeckt wurde - Siehe KDI-111 – in einer Kühlvitrine im Museo de Santiago, Chile! - 1975
Figur, die den Inka mit Opfergaben darstellt - Inka-Kultur 1300-1400 - Höhe 21 cm - Museo Nacional de Arqueología del Instituto Nacional de Arqueología - Bolivien - 1976
Wandmalereien von Mazo Cruz, 4500 m ü. M. (Departement Puno, Peru). Welcher Champollion wird die 7000 bis 10 000 Jahre alten Wandfresken des «beschriebenen Steins» in den heiligen Höhlen von Kelkatani je deuten können? Die Tänze der mit einem Federkranz geschmückten Jäger wurden mit roter Ockerfarbe auf eine Granitfläche von 26 auf 6 m gemalt und zeugen von einer geheimnisvollen Hochland-Zivilisation. - 1976
Chavín-Kultur, Peru. Die gewaltige Tempelanlage in der Nähe des Dorfes Chavín de Huántar hinter der Cordillera Blanca gab einer Kultur den Namen, deren Einfluss um 1000 v. Chr. in weitem Umkreis und in späteren kulturellen Formen festgestellt werden kann, so dass sie mit einer gewissen Berechtigung als Mutterkultur bezeichnet werden darf. Immer wiederkehrende Motive sind der Jaguar oder Mischwesen aus Raubkatze, Schlange und Kondor und Krieger mit Raubtierzähnen, Kondorkrallen und Schlangenhaaren oder Haaren mit Kondorköpfen. Hier das Hauptportal zur Tempelanlage mit dem grossen Zeremonienplatz im Vordergrund. - 1976
Die Chavín- Kultur, die wir hauptsächlich durch ihre Steinhauerarbeiten kennen, gehört zur Entwicklungsepoche des vorkolumbischen Peru. - 1969
Merkmal der Chavín-Religion ist ein Kult zu Ehren des Kondors. Die sehr schematische Darstellung dieses Riesengeiers findet sich auch auf Steinplatten, die den Tempel der Chavín-Fundstätte in der Kordillere schmücken. - 1969
Der Lanzón von Chavín ist ein heiliger Monolith oder Wanka, der zur Chavín-Kultur gehört. Er ist in unregelmäßigem Granit gemeißelt, 4,54 m hoch und befindet sich an seinem ursprünglichen Standort in einem Sektor einer Innengalerie des Alten Tempels von Chavín. Er wird "Lanzón" genannt, weil er die Form einer riesigen Geschossspitze hat, deren Enden fest in Boden und Decke der Galerie eingelassen sind. Er hat drei Seiten, die mit eingravierten Motiven bedeckt sind, die eine Gottheit mit menschlichen Zügen gemischt mit denen von Tieren darstellen. Er ist die größte der aus der Chavín-Kultur erhaltenen Skulpturen oder Monolithen. - 1969
Chavín-Kultur, Peru. Immer wiederkehrende Motive sind der Jaguar wie auf diesem Bild oder Mischwesen aus Raubkatze, Schlange und Kondor und Krieger mit Raubtierzähnen, Kondorkrallen und Schlangenhaaren oder Haaren mit Kondorköpfen. Diese Reliefplatte befindet sich am Rand eines kreisförmigen Platzes zwischen dem alten und dem neuen Tempel. - 1976
Auf einem dieser Blöcke ist das Bild eines mythischen Wesens eingemeißelt, das von heutigen Archäologen als "Medusa" bezeichnet wird, aber in Wirklichkeit handelt es sich um die Darstellung desselben mythischen Wesens der Periode des Neuen Tempels, das auf dem „Lanzón“ des Alten Tempels gemeißelt wurde. - 1976
Die Nagelköpfe (Cabezas clavas) sind eine Reihe von Skulpturen, die Köpfe von Katzen, Schlangen und Vögeln darstellen, kombiniert mit menschlichen Zügen. Diese Bezeichnung der Nägel verdanken sie der Tatsache, dass sie wie ein Nagel in einer Verlängerung enden, wodurch sie in symmetrischen Abständen leicht in die Fassade des Tempels eingebaut werden konnten. Eine Theorie geht davon aus, dass sie die Hüter des Tempels waren. Sie wurden in Sandstein von unterschiedlicher Konsistenz, Quarzit und Granit bearbeitet. Leider ist von den insgesamt 56, die dort waren, nur noch einer vor Ort. Die anderen sind verschwunden oder werden in Museen aufbewahrt. - 1976
Die Nagelköpfe (Cabezas clavas) sind eine Reihe von Skulpturen, die Köpfe von Katzen, Schlangen und Vögeln darstellen, kombiniert mit menschlichen Zügen. Eine Theorie geht davon aus, dass sie die Hüter des Tempels waren. Sie wurden in Sandstein von unterschiedlicher Konsistenz, Quarzit und Granit bearbeitet. Leider ist von den insgesamt 56, die dort waren, nur noch einer vor Ort. Die anderen sind verschwunden oder werden in Museen aufbewahrt. - 1969
Die Nagelköpfe (Cabezas clavas) sind eine Reihe von Skulpturen, die Köpfe von Katzen, Schlangen und Vögeln darstellen, kombiniert mit menschlichen Zügen. Sie wurden in Sandstein von unterschiedlicher Konsistenz, Quarzit und Granit bearbeitet. Leider ist von den insgesamt 56, die dort waren, nur noch einer vor Ort. Die anderen sind verschwunden oder werden in Museen aufbewahrt. - 1969
Bei den Ausgrabungen in Chavín fand man Bruchstücke von Steinplatten mit anthropomorphen Figuren die wahrscheinlich zu einem Dachgesims gehörten. - 1969
Diese Stele zeigt eine Figur eines magisch-religiösen Kultes, unter dessen Einfluss das ganze alte Peru um 1000 v. Chr. stand. Die Figur trägt ein Zepter, Haare und Gürtel sind aus Schlangen. Die meisten dieser eigenartigen Darstellungen von Chavín haben auch Flügel; Reißzähne, Katzenkrallen oder Raubvogelklauen sind charakteristische Merkmale. - 1969
Keramik der Chavín-Kultur mit einem Vogel – Privatsammlung, Lima - 1969
Typische Keramik der Chavín-Kultur – Privatsammlung, Lima - 1969
Keramik-Huaco der Chavín-Kultur – Privatsammlung - Lima - 1969
Einer der wenigen, wenn nicht der einzige Stoff, der uns aus der Chavín-Kultur erhalten geblieben ist: bemalte Baumwolle und wieder die bekannten Motive der Reißzähne, Federschlangen und Kondorkrallen. - Museo Amano, Lima, Peru. - 1976
Detail aus der Tempelanlage des Cerro Sechín im Casmatal an der peruanischen Pazifikküste. Der Komplex aus rund neunzig zum Teil gewaltigen Monolithplatten wird dem Küsten-Chavín-Stil zugeordnet, obwohl die Reliefs wenig mit den anderen altperuanischen Steinarbeiten zu tun haben und eher Ähnlichkeiten mit der mexikanischen Monte-Albán-Kultur aufweisen. - 1976
Detail aus der Tempelanlage des Cerro Sechín im Casmatal an der peruanischen Pazifikküste. Der Komplex aus rund neunzig zum Teil gewaltigen Monolithplatten wird dem Küsten-Chavín-Stil zugeordnet, obwohl die Reliefs wenig mit den anderen altperuanischen Steinarbeiten zu tun haben und eher Ähnlichkeiten mit der mexikanischen Monte-Albán-Kultur aufweisen. Die im Profil dargestellten Figuren blicken alle zum Haupteingang des Tempels. - 1976
Detail eines Mumientuches (manto) der Paracas-Nekropolis-Kultur mit menschlichen Figuren, die Fächer und Zeremonienstäbe in den Händen tragen. Privatsammlung. - 1969
Detail eines Mumientuches (manto) der Paracas-Nekropolis-Kultur mit einem stilisierten Reptil. Das ganze Tuch hat 9 Figuren und misst 2.50m x 1.18m. Museo Nacional de Antropología y Arqueología, Lima - 1977
Detail eines Mumientuches (manto) der Paracas-Nekropolis-Kultur mit vier Kriegern mit Masken. In der einen Hand halten sie einen Trophäenkopf, in der andern offenbar ein Musikinstrument. An der Hose hängen vier Trophäenköpfe. Museo Nacional de Antropología y Arqueología, Lima - 1977
Detail eines Mumientuches (manto) der Paracas-Nekropolis-Kultur. Der Krieger trägt eine Maske. In der einen Hand hält er einen Trophäenkopf, in der andern offenbar ein Musikinstrument. An der Hose hängen vier Trophäenköpfe. Museo Nacional de Antropología y Arqueología, Lima - 1977
Detail eines Mumientuches (manto) der Paracas-Nekropolis-Kultur. Auf dem Kleid sind Trophäenköpfe zu sehen. Museo Nacional de Antropología y Arqueología, Lima - 1969
Detail eines Mumientuches (manto) der Paracas-Nekropolis-Kultur mit stilisierten Vögeln. Museo Nacional de Antropología y Arqueología, Lima - 1969
Detail am Rand eines Mumientuches (manto) der Paracas-Nekropolis-Kultur. Jede Person trägt zwei Trophäenköpfe. Museo Nacional de Antropología y Arqueología, Lima - 1977
Detail eines Mumientuches (manto) der Paracas-Nekropolis-Kultur mit einer stilisierten Person die Flügel trägt. Museo Nacional de Antropología y Arqueología, Lima - 1969
Detail eines Mumientuches (manto) der Paracas-Nekropolis-Kultur mit einer stilisierten Katze (11 cm). Museo de la Universidad Nacional de San Agustín - Arequipa - 1976
Chan Chan war die Hauptstadt des präkolumbischen Chimú-Reiches. Am besten erhalten ist der Tschudi-Bereich, benannt nach dem Schweizer Forscher Tschudi. Der Palast wird heute als Palacio Nik-An bezeichnet. Dieser Bereich wird restauriert und ist für Touristen geöffnet. Hier sind noch einige der Festsäle mit ihren prachtvollen Verzierungen zu sehen. - 1969
Die „Huaca del Dragon“, oder wie sie auch genannt wird, Regenbogentempel, befindet sich außerhalb der Stadt Trujillo in der Nähe von Chan Chan. Es handelt sich um ein großes religiöses Monument, Zeremonial- und Verwaltungszentrum aus Lehmziegeln, dessen Wandmalereien mit Relieffriesen verziert sind, die anthropomorphe Figuren zeigen und den Regenbogen in stilisierter Form darstellen. - 1969
Detail eines Federkleides - Chimú-Kultur - Amano-Museum - Lima - 1976
Totenmaske aus Gold - Chimú-Kultur – Breite 32 cm - Museo Nacional de Antropología y Arqueología, Lima - 1977
Keramik von der Küste mit Einfluss der Chimú-Kultur - Höhe 16 cm - Museo Regional de Ancash - Huaraz - 1976
Schwarze, glänzende Keramik der Chimú-Inca-Kultur - Höhe 29 cm - Museo Arqueológico Brünning - Lambayeque - 1976
Chimú-Lambayeque Kultur - XII. Jahrhundert - Durchmesser: 10 cm - Gewicht 25 g - Bestattungsfigur mit ornamentalem Rock bekleidet und auf dem Gesicht befindet sich eine Begräbnismaske – besteht zu gleichen Teilen aus Gold, Silber und Kupfer - gegossen und gehämmert - Museo Arqueológico Brünning - Lambayeque - 1976
Zwei Vasen aus Gold mit Türkiseinlagen - Chimú-Kultur - Höhe 16 cm - Museo Nacional de Antropología y Arqueología - Lima - 1977
Vase aus Gold der Chimú-Kultur - Höhe 20,5 cm, Durchmesser oben 17 cm - Museo Nacional de Antropología y Arqueología - Lima - 1977
Vase aus Gold und Ohrenanhänger der Chimú-Kultur – Höhe der Vase 20,5 cm - Durchmesser oben 17 cm - Museo Nacional de Antropología y Arqueología – Lima - 1977
Armspange, Anstecknadel und Ohrenanhänger der Chimú-Kultur - Privatsammlung - 1969
Chimu Brustschmuck - mit 166 Gesichtern, Silberfiguren - Herkunft: Lambayeque - Archäologisches Museum Brünning - Lambayeque - 1976
Der goldene Tumi von Íllimo war ein Messer oder eine Zeremonialaxt der Lambayeque-Kultur (8. bis 14. Jahrhundert), obwohl er lange Zeit fälschlicherweise der Chimú-Kultur zugeschrieben wurde. Er wurde aus geprägtem Blattgold hergestellt und mit Halbedelsteinen eingelegt. Seine Klinge hatte eine halbkreisförmige Form und sein Griff war eine kunstvolle Darstellung einer Gottheit, vermutlich der mythische Naylamp, der in spanischen Chroniken erwähnt wird. Es ist das berühmteste Beispiel altperuanischer Goldschmiedekunst. Er wurde 1981 aus dem Museum für Anthropologie und Archäologie in Lima gestohlen. Das wertvolle gestohlene Stück hatte folgende Abmessungen: Gesamtlänge 43,5 cm; Länge der Figur des Gottes 29 cm; Länge des Messers in Form eines Halbmondes 14,5 cm; maximale Breite 15,5 cm. Das Gewicht war 1 Kilogramm. - 1977
Tumi aus Gold, Zeremonialaxt - Höhe 35,4cm - Gewicht 457,5 g - 22 Karat - mit Türkis besetzt – Chimú-Kultur - Museo Oro del Perú - Lima - 1977
Tumi aus Gold, Zeremonialaxt – Chimú-Kultur - Privatsammlung - Lima - 1969
Lambayeque-Kultur - Tumi aus Gold mit Türkiseinlagen, räpresentiert die Gottheit "Naymlap" - 22 Karat - Gewicht 536 g – Museo Oro del Perú - Lima - 1977
Gold- und Silbergussbrosche der Chimú-Lambayeque-Kultur - gehämmerte und geprägte Arbeit - mit Muscheln und Ohrenanhänger in Türkis – 12. Jahrhundert – Höhe 4.5 cm, Gewicht 7 g - Archäologisches Museum Brünning - Lambayeque - 1976
Detail eines präinkaischen Stoffes. Höhe 43 cm, Breite 29 cm. Auf dem Stoff sind 15 Motive, er misst 3.22 m auf 1.57 m. - Museo Puruchuco - Lima - 1976
Detail eines präinkaischen Stoffes. Auf dem Stoff sind 15 Motive und er misst 3.22 m auf 1.57 m. - Museo Puruchuco - Lima - 1976
Federhut - 12. Jahrhundert - Inhalt eines Beerdigungsbündels - Zeremonialkleid aus Federn mit Silber durchzogen - Puruchuco Museum - Lima - 1976
Gewebe aus Wolle und Baumwolle – Mochica-Kultur – Herkunft Chiquitoy, Trujillo - Museo Amano - Lima - 1976
Gewebe der Nazca-Kultur - Museo Nacional de Antropología y Arqueología, Lima - 1977
Gold-Armband der Nazca-Kultur - Colobri-Figuren im Flug und Ringe im Hochrelief - 18 Karat - Gewicht 60 g - Länge 14,2 cm, Breite 7 cm - Museo Oro del Perú - Lima - 1977
Flasche mit Doppelausguss und Brücke aus der Nazca-Kultur, die einen Nazca-Gott darstellt - Alter ca. 1700 Jahre - Höhe 22 cm - gefunden in der Hacienda Cahuachi - Departament Ica - Regionalmuseum von Ica - 1969
Flasche mit Doppelausguss und Brücke aus der Nazca-Kultur, die einen Nazca-Gott darstellt - Alter ca. 1700 Jahre - Höhe 22 cm - gefunden in der Hacienda Cahuáchi - Departament Ica - Regionalmuseum von Ica - 1969
Keramiktrinkgefäss der Nazca-Kultur in Form eines Fisches - Museo Regional de Ica - 1969
Keramikflasche der Nazca-Kultur - Museo Regional de Ica - 1969
Keramikflasche der Nazca-Kultur, einen Affen darstellend - Museo Regional de Ica - 1969
Flasche mit Doppelausguss und Brücke aus der Nazca-Kultur – Privatsammlung, Lima - 1969
Keramikvase der Nazca-Kultur – Privatsammlung, Lima - 1969
Puppe aus Chancay - Höhe 35 cm - Privatsammlung - Lima - 1976
Puppe aus Chancay - Höhe 34 cm - Privatsammlung - Lima - 1976
Gürtel mit Männerfiguren aus Baumwolle und Wolle - Breite 10,2 cm - Museo Amano - Lima - 1976
Chancay-Stoff mit stilisierten personifizierten Tieren - Höhe 22,5 cm - Breite 8 cm - Museo Nacional de Antropología y Arqueología, Lima
Vase der Vicús-Kultur - Museo Regional de Ica - 1969
Keramikvase der Vicús-Kultur – Privatsammlung, Lima - 1969
Vicus-Frías-Kultur - Goldhaarentferner - 20 Karat - Gewicht 41,5 g - Höhe 13 cm - Museo "Oro del Perú" Miguel Mujica Gallo - Lima - 1977
Keramik der Mochica-Kultur - Privatsammlung - 1969
Keramik-Huaco der Chimú-Kultur – Privatsammlung - Lima - 1969
Keramik-Huaco der Mochica-Kultur – Privatsammlung - Lima - 1969
Mochica-Keramik-Huaco mit einem Tukan – Privatsammlung - Lima - 1969
Großer Topf mit Katzenrelief - dreifarbig - 3 Katzen mit Körper und Kopf – Fundort Jancu bei Huaraz, Ancash - Kultur-Recuay - Regionalmuseum von Huaraz - 1976
Großer Topf mit Katzenrelief - dreifarbig - 3 Katzen mit Körper und Kopf – Fundort Jancu bei Huaraz, Ancash - Kultur Recuay - Regionalmuseum von Huaraz - 1976
Huaylas-Keramik - Darstellung der Sonnen-Gottheit auf der Rückseite. Höhe 17,5 cm - Fundort Jancu bei Huaraz, Ancash - Museo Regional de Huaraz - 1976
Keramikgefäss Huaylas mit einem katzenartigen Wesen in Negativmalerei - Höhe 23 cm - Fundort Jancu bei Huaraz - Kultur Recuay - Museo Regional de Huaraz - 1976
Keramik der Kultur Santa, Epoche Huari, mit zwei Affen und Schlangen mit Menschenkopf – Höhe 20,5 cm - Museo Regional de Huaraz - 1976
Keramik der Kultur Santa, Epoche Huari, mit zwei Affen und einem Musikanten, der auf der Zampoña spielt – auf dem Gefäss ist ein stilisiertes Katzentier gemalt – Höhe 26 cm - Museo Regional de Huaraz - 1976
Menschenfigur mit Kind – Höhe 84 cm - Kultur Recuay - Museo Regional de Huaraz - 1976
Menschenfigur in Stein gemeisselt – Höhe 97 cm - Kultur Recuay - Museo Regional de Huaraz - 1976
Steinplatte mit Mensch und zwei Pumas – Breite 1.65 m - Kultur Recuay - Museo Regional de Huaraz - 1976
Steinplatte mit zwei Pumas und zwei Vögeln – Höhe 57 cm - Kultur Recuay - Museo Regional de Huaraz - 1976
Steinplatte mit zwei Pumas und einem Menschen, der zwei Trophäenköpfe hält – Höhe 38 cm, Breite 1.69 m – Höhe des Menschen 32 cm - Kultur Recuay - Museo Regional de Huaraz - 1976
Steinfigur vom Typ Huaylas - Privatsammlung - Lima - 1969
Sehr häufig findet man auf den Höhen des Altiplano von Collao rund um den Titicacasee jene sonderbaren monolithischen chullpas, Mumiengräber von Führern hohen Ranges und Angehörigen einer geheimnisvollen Rasse, die schon existierte, «bevor die Sonne aufging». In Sillustani auf der Halbinsel Umayo am gleichnamigen See befinden sich zwölf zum Teil eingestürzte Grabtürme. - 1976
Sehr häufig findet man auf den Höhen des Altiplano von Collao rund um den Titicacasee jene sonderbaren monolithischen chullpas, Mumiengräber von Führern hohen Ranges und Angehörigen einer geheimnisvollen Rasse, die schon existierte, «bevor die Sonne aufging». In Sillustani auf der Halbinsel Umayo am gleichnamigen See befinden sich zwölf zum Teil eingestürzte Grabtürme. - 1969
Sehr häufig findet man auf den Höhen des Altiplano von Collao rund um den Titicacasee jene sonderbaren monolithischen chullpas, Mumiengräber von Führern hohen Ranges und Angehörigen einer geheimnisvollen Rasse, die schon existierte, «bevor die Sonne aufging». In Sillustani auf der Halbinsel Umayo am gleichnamigen See befinden sich zwölf zum Teil eingestürzte Grabtürme. Dieser Turm weist das Relief einer Echse auf. - 1969
Detail der Mauer einer viereckigen Chullpa von Cotimbo in der Nähe von Puno am Titicacasee. - 1969
Die viereckige Form einer Chullpa ist sehr rar - Cotimbo in der Nähe von Puno am Titicacasee - 1969
Sehr häufig findet man auf den Höhen des Altiplano von Collao rund um den Titicacasee jene sonderbaren monolithischen chullpas, Mumiengräber von Führern hohen Ranges und Angehörigen einer geheimnisvollen Rasse, die schon existierte, «bevor die Sonne aufging». Der stumpfe, 12 m hohe Grabturm von Cutimbo in der Nähe von Puno weist an der Basis ein Relief mit Pumas auf.
Dieser Pumakopf ist Teil eines Brunnens in Juli - Puno - 1976
Die Petroglyphen von Toro Muerto befinden sich im Majes-Tal und sind auf einer Fläche von 5 km² verteilt. Es ist vielleicht das reichste Gebiet der Felskunst in der Welt; es hat mehr als 6‘000 Blöcke, die in Flachrelief graviert sind. Diese Steine wurden mit allen möglichen geometrischen und anthropomorphen Darstellungen, Vögeln, Vierbeinern, Reptilien usw. graviert. - 1976
Detail eines Tiahuanaco-Stoffes, der 160x62 cm groß ist und aus Baumwolle und Wolle besteht - Herkunft: Campanario, Huarmey - Amano Museum - Lima - 1976
Tiahuanaco-Kriegermumie von der Küste - Nazca-Tal - Regionalmuseum von Ica - 1976
Bestattungsbündel der Küsten-Tiahuanaco-Kultur - Nazca-Tal – 11. Jahrhundert - Regionalmuseum von Ica - 1976
Tiahuanaco-Stoff mit vier Händen in Rot - Amano-Museum - Lima - 1976
Keramikgefäss der Tiahuanaco-Kultur – Privatsammlung Pelloni - Lima - 1969
Teller der Küsten-Tiahuanaco-Kultur - Nazca-Tal – 11. Jahrhundert - Durchmesser 26 cm - Regionalmuseum von Ica - 1976
Küsten-Tiahuanaco - Gefäß mit anthropomorpher Darstellung eines Kriegers - Nazca-Tal - Höhe 32 cm - 10. Jahrhundert - Ica-Regionalmuseum - 1969
Küsten-Tiahuanaco - Gefäß mit anthropomorpher Darstellung eines Kriegers - Nazca-Tal - Höhe 32 cm - 10. Jahrhundert - Ica-Regionalmuseum - 1976
Keramik der Küsten-Tiahuanaco-Kultur in Form eines Mannes (Priester?) mit einem Kero in den Händen – 11. Jahrhundert – Nazca-Tal - Museo Regional de Ica - 1976
Opfergabe für die Pachamama – Kultobjekt aus Stein – Bauernhof mit Tieren und Landwirtschaftskulturen - Privatsammlung Lima - 1977
Opfergabe für die Pachamama – Vater, Mutter und zwei Kinder – Kultobjekt aus Stein - Bolivien - 1977
Opfergabe für die Pachamama – Hand – Länge 10 cm – Privatsammlung Lima - 1977
Goldener Brustschmuck der Tolima-Kultur, Kolumbien, ein Vogel-Mensch-Mischwesen mit durchbrochenem Mittelteil und ankerartigem Fuß (10,5 x 19,2 cm, 184 g). Museo del Oro, Bogotá, Kolumbien. - Buch: Bild 63 - Kolumbien - 1973
Monolithstatue aus dem «archäologischen Park» von San Agustín (Departement Huila, Kolumbien). Die häufige Darstellung menschlicher Figuren mit Raubkatzenzähnen zeugt für den einst hier herrschenden Jaguarkult und lässt in Verbindung mit dem Kind auf kannibalische Riten schließen. Die Hochblüte dieser Kultur wird um Christi Geburt vermutet: bei Ankunft der Spanier war sie längst erloschen. - Buch: Bild 56 - Kolumbien - 1973
Diese Statue dürfte einen Sonnengott mit zwei mazas (Zeremonienstäben) in den Händen und dem Symbol des Lebensbaumes im Stirnband darstellen. Die verschiedenen Stile belegen, dass San Agustín über Jahrhunderte als Kultstätte diente. Luis Duque Gomez, der seit 25 Jahren den «Parque» betreut, unterscheidet drei Phasen. Ein Rätsel bleibt, weshalb diese Kultur nicht wie andere in Südamerika auf ihre weitere Umgebung ausgestrahlt hat. - Buch: Bild 59 - Kolumbien - 1973
Gefäss in «Reitergestalt» der Cañari, Provinzen Cañar und Azuay, Ecuador (Höhe 16 cm). Periode der Integration, 500 bis 1400 n. Chr. Museo del Banco Central del Ecuador, Quito. - Buch: Bild 69 - Ecuador - 1977
Vase in Form eines Knienden der Vicús-Kultur, Nordperu. Vicús wird als Etappe des Experimentierens, zeitlich als Spätform der Formativen Periode angesehen, da in der Töpferei die verschiedensten Formen und technischen Lösungen erscheinen. Privatsammlung, Lima, Peru. - Buch: Bild 76 - Peru - 1969
Krug der Moche mit Mann und Haus auf kubischem Körper. Die Kultur der Mochica, manchmal auch Proto-Chimú genannt, blühte an der Küste Nordperus, um Trujillo, etwa gleichzeitig mit der Nazca-Kultur im Süden. Die Töpfereien der Mochica sind geradezu ethnologische Dokumente, geben sie doch alle Einzelheiten des täglichen Lebens wieder. Privatsammlung, Schweiz. Privatsammlung, Schweiz. - Buch: Bild 70 - Peru - 1969
Kupferne Totenmaske der Chimú-Kultur, Peru (Höhe 22 cm). Die Chimú galten als die hervorragendsten Gold- und Silberschmiede der Vorinka-und lnkazeit. Nach der Unterwerfung der Chimú holten die Inka die besten Künstler nach Cuzco. Museo Arqueológico Brüning, Lambayeque, Peru. - Buch: Bild 72 - Peru - 1977
Mit Körnern gefüllte «Rumbakugel» in Vasenform mit anthropomorphem Hals und zwei aufgesetzten Äffchen. Santa -Keramik der Huari-Epoche (Höhe 21 cm). Museo Regional de Ancash, Huaraz, Peru. - Buch: Bild 67 - Peru - 1976
Einer der wenigen, wenn nicht der einzige Stoff, der uns aus der Chavín-Kultur erhalten geblieben ist: bemalte Baumwolle und wieder die bekannten Motive der Reißzähne, Federschlangen und Kondorkrallen. Museo Amano, Lima, Peru. - Buch: Bild 62 - Peru - 1976
Huaco oder Steigbügelgefäß aus der Küsten-Chavín-Kultur, Chiclayotal, Peru (Höhe 23 cm). Chamäleon oder Katzenwesen in der für Chavín charakteristischen schwarzen Keramik. Museo Arqueológico Brüning, Lambayeque, Peru. - Buch: Bild 65 - Peru - 1976
Detail eines Mumientuches (manto) der Paracas-Nekropolis-Kultur mit menschlichen Figuren, die Fächer und Zeremonienstäbe in den Händen tragen. Museo Nacional de Antropología y Arqueología, Lima, Peru. - Buch: Bild 71 - Peru - 1977
Gefäß mit Doppelausguß und Bügelhenke der Nazca-Kultur. Die in der Klassischen Epoche des vorkolumbischen Peru zwischen 100 und 800 n. Chr. in den Küstentälern von lca, Pisco und Nazca blühende Kultur beeinflusste mit ihrer hervorragenden Keramik mit leuchtenden Farben sowohl die umliegenden Gebiete wie spätere Kulturen bis hin zu den Inka. Museo Regional de lca, Peru. - Buch: Bild 68 - Peru - 1969
Der Ponce-Monolith ist eine gut erhaltene, aus einem einzigen Andesitblock gehauene Stele im Innenhof des Kalasasaya-Tempels der präinkaischen Ruinenstätte Tiwanaku (Tiahuanaco) in Bolivien. Die Statue zeigt feine, komplexe geometrische und zoomorphe Reliefs (wie Sonnen-, Fisch- und Kondormotive) sowie eine maskenartige Gesichtsform. Benannt ist der Monolith nach dem bolivianischen Archäologen Carlos Ponce Sanginés, der ihn 1957 freilegte. – Bolivien – 1976