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Der Fitz Roy (3375 m), einer der schönsten argentinischen Andengipfel, erhebt sich im Nationalpark Los Glaciares (Provinz Santa Cruz). Wegen des rauhen Wetters, das in den Bergen herrscht, ist eine Besteigung gefährlich. - 1973
Hoch über dem 1970 von einer Eislawine verschütteten Städtchen Yungay öffnet sich in der Cordillera Blanca das Llanganuco-Hochtal mit einem durch einen Fels- und Moränenwall aufgestauten See. Nach außen- zum Callejón de Huaylas oder Santatal - geht es in ein gewaltiges Trogtal über. - Buch: Bild 99 - Peru - 1976
Im bolivianischen Altiplano, zwischen den Orten Toledo und Corque im Departament Oruro gibt es immer wieder flache, salzreiche Wasserstellen in dieser kargen Hochwüstenlandschaft. Sie liegen in etwa 3700 m Höhe auf der Westseite des Poopó-See-Beckens, wo sich in der Regenzeit periodisch flache Salzseen und Lagunen bilden. Das ist ein idealer Lebensraum für die bedrohten Andenflamingos (Phoenicoparrus andinus) und James-Flamingos (Phoenicoparrus jamesi). – Bolivien – 1976
Über den klaren Wasserspiegel des Lago Llanquihue in der «Chilenischen Schweiz» erhebt sich der 2661 Meter hohe Vulkankegel des Osorno. In Form und Lage erinnert dieser schönste Andenvulkan an den Fudschiyama. Vorzeitliche Lavaströme haben den Lago Llanquihue vom Lago Todos los Santos getrennt, der wegen seiner smaragdgrünen Farbe auch Lago Esmeralda genannt wird. - Buch: Bild 199 - Chile - 1975
Ein Blick auf den Nahuel-Huapi-See in der argentinischen Region Patagonien, umgeben von dichtem Wald und schneebedeckten Andengipfeln im Hintergrund. Die Landschaft liegt im Nahuel-Huapi-Nationalpark nahe der Stadt San Carlos de Bariloche und Villa La Angostura. Typisch für diese Region sind die üppigen Wälder aus Südbuchen (Coihues) und Myrtenbäumen (Arrayanes). Der See hat einen glazial-tektonischen Ursprung und wird von den umliegenden Gletschern und Bergen gespeist. – Argentinien – 1975
Der in seiner Größe (529 km²) mit dem Bodensee vergleichbare Lago Nahuel Huapi (araukanisch für «See der Tigerinsel» ist ein gewaltiges eiszeitliches Stammbecken, in dem sich mehrere Gletscherströme vereinigten. Darauf beruht seine vielfältige Verzweigung in fjordartige Arme. Man nennt ihn den «Vierwaldstätter See» Argentiniens, die ihn umgebende Bergwelt mit dem Skiparadies am Cerro Catedral (2388 m) die «argentinische Schweiz». - Buch: Bild 196 - Argentinien - 1973