Peru
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Auf einer Felskuppe im Schatten des Huayna Picchu (im Hintergrund) thront die heilige Stadt Machu Picchu («satter Berg» in der Inkasprache), die im 15. Jahrhundert unter dem Inkaherrscher Pachacutec erbaut wurde. Sie gehört seit 1983 zum Welterbe der UNESCO und wurde 2007 von der NewOpenWorld Foundation zu einem der sieben neuen Weltwunder erklärt.
Die Ruinen von Machu Picchu, hier vom Gipfel des Huayna Picchu aus fotografiert, waren während vier Jahrhunderten vergessen, bevor sie 1911 vom amerikanischen Archäologen und Forscher Hiram Bingham von der Yale University wiederentdeckt wurden.
Gesamtansicht der Inca-Ruinen von Machu Picchu. - 1969
Im Departement Cuzco stehen die Ruinen der Städte, die die Inka zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert erbaut haben. Die Stadt Pissac erhebt sich auf einer Hochfläche über dem heiligen Tal der Inka. Die Steinblöcke sind aus rötlichem, ausserordentlich starkem Granit gehauen.
In der Inka-Architektur wurden grosse und kleinere Steinblöcke mit unglaublicher Präzision ineinandergefügt. Diese «polygonale» Bauweise diente zur Errichtung zahlreicher Wehrmauern. Ein eindrückliches Beispiel finden wir in Limatambo, Departement Cuzco.
Über die ganze Andenkette verstreut findet man Inkakultstätten. Die Bäder von Tambo Machay bei Cuzco zeugen von der Bedeutung des Wassers im materiellen und geistigen Leben der Eingeborenen.
Im lieblichen «Eden» des tropischen heiligen Tals der Inkas erhebt sich in 3100 m Höhe die große Ruinenstadt von Pisac, eine der «Hauptstädte» des Reiches. Rund dreißig Residenzen von feinster Architektur umgeben das elliptische, dem Sonnenkult geweihte Intihuatana.
Am Ausgang des finsteren Labyrinths im «Gefängnisbezirk» von Machu Picchu ruht eine flache dreieckige Platte in der Form eines in Richtung der aufgehenden Sonne liegenden Kondors. Zwischen der steinernen «Halskrause» und dem gekrümmten Schnabel sammelte sich das reichlich fließende Blut der Opfer in einer Rinne und ergoss sich bis ins Herz der Mutter Erde.
Als rätselhafte und unvergängliche «Zeugen» des Inkareiches Tahuantinsuyo erheben sich die Tempel des Inti Cancha majestätisch auf dem Zeremonienplatz des erhöhten magisch-religiösen Bezirks von Machu Picchu. Darüber hinaus ragen die vierzehn pyramidenartigen Terrassen des Observatoriums und der Akropolis der Sonne, wo sich das Intihuatana befindet.
Völlig unsichtbar vom Grund des wilden Urubambatals, thront auf einem uneinnehmbaren Granitsockel in der schwindelnden Höhe von 2500 m im Schatten des Huayna Picchu die«verlorene Stadt» von Machu Picchu. 400Jahre lang blieb sie verborgen, bis der amerikanische Forscher Hiram Bingham sie 1911 auf wunderbare Weise wiederentdeckte.
Im lieblichen «Eden» des tropischen heiligen Tals der Inkas erhebt sich in 3100 m Höhe die große Ruinenstadt von Pisac, eine der «Hauptstädte» des Reiches. Rund dreißig Residenzen von feinster Architektur umgeben das elliptische, dem Sonnenkult geweihte Intihuatana. - 1969