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Die vorkolumbischen Völker bearbeiteten viel Gold, das bei ihnen einen symbolischen Wert hatte. Sie stellten daraus Ritualgegenständ her, wie dieses Opfermesser oder Tumi. Privatsammlung
Den Mochicas folgte das mächtige Reich der Chimú, deren Glanz und Reichtum vor etwa 1000 Jahren weit herum bekannt war. Kleinode wie diese goldene Grabmaske (22 Karat) mit 14 Smaragdtränen wurden in den Ruinen der riesigen Lehmziegel-Pyramiden gefunden. (Museo de Oro del Peru, Miguel Mujica Gallo, Lima)
Dieser wertvolle Mumienschmuck wurde in Larache in Nordchile aus einem alten Grab geborgen, das Padre Le Paige auf etwa 1000 v. Chr. datierte. Zwei Halsketten, eine davon aus Türkisringen, die andere aus Lapislazuli-Röhrchen, umgeben eine goldene Brustplatte, einen großen Türkis und vier Goldglöckchen. Seitlich liegen zwei« Federn» aus durchbrochenem Gold. (Museo de San Pedro de Atacama, Chile)
Die «Göttin des Schnees» ruhte auf 5634 m ü. M. auf dem Pichu Pichu, einem der drei Vulkane mit «Katzennamen» von Arequipa. Von einer Eisschicht und der Asche des «Feuers der Erde» geschützt, umringten Mumien mit Türkishalsketten und 40 trepanierte Menschenschädel in einem Kreis das 8 cm hohe Gold-Idol. (Museo de la Universidad Nacional de San Agustín, Arequipa, Peru)
Diese «Jungfrau» aus reinem Gold ist 24 cm hoch und 550 Gramm schwer. Sie wurde aus einem Grab von Hualla Hualla am Fuße des Nevado Ausengate, einem heiligen Gipfel in der Nähe von Cuzco, ausgegraben. Diese aus zehn zusammengeschweißten getriebenen Goldblättern hergestellte conopa ist ein wunderbares Meisterwerk der inkaischen Goldschmiedekunst. Der 10 cm große goldene Miniatur-Aríbalo stammt aus Acomayo. (Museo e Instituto de Arqueología de la Universidad Nacional del Cuzco, Peru)
Diese «Auserwählte Frau» aus vergoldetem Silber mit der langen rechteckigen Haartracht der Acllas und der zinnoberroten Schminke scheint ihre Arme nach dem Inka auszustrecken (23 cm Höhe). (Museo de Oro del Peru, Lima)
Goldenes Lama - Herkunft: Teteqaqa, in der Nähe von Cuzco - Höhe 82 mm - Archäologisches Museum von Cuzco - 1976
Musiker - Inca Norteño - Gewicht je 3 g, Höhe 33 mm - Silber-, Kupfer- und Goldlegierung - 15. Jahrhundert - Brüning Lambayeque Museum - 1976
Totenmaske aus Gold - Chimú-Kultur – Breite 32 cm - Museo Nacional de Antropología y Arqueología, Lima - 1977
Chimú-Lambayeque Kultur - XII. Jahrhundert - Durchmesser: 10 cm - Gewicht 25 g - Bestattungsfigur mit ornamentalem Rock bekleidet und auf dem Gesicht befindet sich eine Begräbnismaske – besteht zu gleichen Teilen aus Gold, Silber und Kupfer - gegossen und gehämmert - Museo Arqueológico Brünning - Lambayeque - 1976
Zwei Vasen aus Gold mit Türkiseinlagen - Chimú-Kultur - Höhe 16 cm - Museo Nacional de Antropología y Arqueología - Lima - 1977
Vase aus Gold der Chimú-Kultur - Höhe 20,5 cm, Durchmesser oben 17 cm - Museo Nacional de Antropología y Arqueología - Lima - 1977
Vase aus Gold und Ohrenanhänger der Chimú-Kultur – Höhe der Vase 20,5 cm - Durchmesser oben 17 cm - Museo Nacional de Antropología y Arqueología – Lima - 1977
Armspange, Anstecknadel und Ohrenanhänger der Chimú-Kultur - Privatsammlung - 1969
Der goldene Tumi von Íllimo war ein Messer oder eine Zeremonialaxt der Lambayeque-Kultur (8. bis 14. Jahrhundert), obwohl er lange Zeit fälschlicherweise der Chimú-Kultur zugeschrieben wurde. Er wurde aus geprägtem Blattgold hergestellt und mit Halbedelsteinen eingelegt. Seine Klinge hatte eine halbkreisförmige Form und sein Griff war eine kunstvolle Darstellung einer Gottheit, vermutlich der mythische Naylamp, der in spanischen Chroniken erwähnt wird. Es ist das berühmteste Beispiel altperuanischer Goldschmiedekunst. Er wurde 1981 aus dem Museum für Anthropologie und Archäologie in Lima gestohlen. Das wertvolle gestohlene Stück hatte folgende Abmessungen: Gesamtlänge 43,5 cm; Länge der Figur des Gottes 29 cm; Länge des Messers in Form eines Halbmondes 14,5 cm; maximale Breite 15,5 cm. Das Gewicht war 1 Kilogramm. - 1977
Tumi aus Gold, Zeremonialaxt - Höhe 35,4cm - Gewicht 457,5 g - 22 Karat - mit Türkis besetzt – Chimú-Kultur - Museo Oro del Perú - Lima - 1977
Lambayeque-Kultur - Tumi aus Gold mit Türkiseinlagen, räpresentiert die Gottheit "Naymlap" - 22 Karat - Gewicht 536 g – Museo Oro del Perú - Lima - 1977
Gold- und Silbergussbrosche der Chimú-Lambayeque-Kultur - gehämmerte und geprägte Arbeit - mit Muscheln und Ohrenanhänger in Türkis – 12. Jahrhundert – Höhe 4.5 cm, Gewicht 7 g - Archäologisches Museum Brünning - Lambayeque - 1976
Gold-Armband der Nazca-Kultur - Colobri-Figuren im Flug und Ringe im Hochrelief - 18 Karat - Gewicht 60 g - Länge 14,2 cm, Breite 7 cm - Museo Oro del Perú - Lima - 1977
Vicus-Frías-Kultur - Goldhaarentferner - 20 Karat - Gewicht 41,5 g - Höhe 13 cm - Museo "Oro del Perú" Miguel Mujica Gallo - Lima - 1977
Goldener Brustschmuck der Tolima-Kultur, Kolumbien, ein Vogel-Mensch-Mischwesen mit durchbrochenem Mittelteil und ankerartigem Fuß (10,5 x 19,2 cm, 184 g). Museo del Oro, Bogotá, Kolumbien. - Buch: Bild 63 - Kolumbien - 1973
Goldene Totenmaske der Chimú (Breite 31 cm). Privatsammlung, Schweiz. - Buch: Bild 50 - Peru - 1969
Eine «Ídolo de Frías» genannte, da im Frías-Stil gearbeitete goldene Figur, die jedoch der Vicús-Kultur an der nordperuanischen Küste zugeschrieben wird. Sie wurde aus sechzehnkarätigem Gold getrieben und gelötet (Höhe 15,5 cm, Gewicht 60 g). Museo Arqueológico Brüning, Lambayeque, Peru. - Buch: Bild 64 - Peru - 1977
Das Schiff der Kirche von Andahuaylillas, einem Städtchen mit rund 3900 Einwohnern in der Nähe von Cuzco. Die Ende des 16. Jahrhunderts auf Fundamenten eines Inkapalastes errichtete Kirche enthält viele koloniale Kostbarkeiten, weshalb sie in Peru - im Bestreben, mit dem Alten Kontinent zu wetteifern - oft als «Sixtinische Kapelle der Anden» bezeichnet wird. - Buch: Bild 133 - Peru - 1976
Drei Prospektoren in der bolivianischen Cordillera Real auf 4640 Meter Höhe. Diese drei Schatzsucher beuten zusammen leicht zugängliche Vorkommen von Wolfram, Zinn und Gold aus; ihre Arbeitsweise nennen sie makipura. - Buch: Bild 175 - Bolivien - 1976